UNSER BILDUNGSANGEBOT

Wir entwickeln regelmäßig neue und innovative Fort- und Weiterbildungen, die gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe abgestimmt werden. Die Bildungsangebote werden dabei durch die Fachbereiche konzipiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Neben eigenen Fortbildungskonzepten bieten wir auch international anerkannte Kurssysteme und zertifizierte Fortbildungen von Fachgesellschaften an.

Hier finden Sie eine Übersicht unseres aktuell verfügbaren Bildungsangebots. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt direkt online über unseren Kurskalender. Alle angebotenen Fortbildungen können auf Anfrage auch als Inhouse-Kurse gebucht werden.

 

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KURSE FÜR ÄRZTE

Analgosedierung und Anxiolyse im Notfall

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen und trainieren anhand von realistischen Szenarien die sichere Anwendung geeigneter Verfahren zur Analgesie, Sedierung, Analgosedierung und Anxiolyse bei Patienten aller Altersgruppen in unterschiedlichen Notfallsituationen.

Schulungsinhalte
In vielfältigen Workshops erarbeiten sie sich fundiertes Wissen über die relevanten pharmakologischen Strategien und können diese an unterschiedliche Einsatzgegebenheiten anpassen. Die Wahl der geeigneten Strategie machen sie u. a. abhängig von der Diagnosestellung, Compliance des Patienten, sowie ihrer eigenen Grenzen und Erfahrungen.

Im Rahmen des interaktiven E-Learning erhalten sie Hintergrundwissen zu relevanten Krankheitsbildern, lernen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Behandlung einzuschätzen und erhalten Einblick in relevante Leitlinien und Vorgaben. Die Teilnehmenden erproben im Rahmen dieser Veranstaltung unterschiedliche Alternativ- und Eskalationsstrategien in Versorgungssituationen mit hoher Dynamik und komplexen Problemstellungen.

Eine effektive Teamführung, gezielte Kommunikation und ein klares Aufgabenmanagement sind in solchen Behandlungssituationen elementare Bestandteile der Patientensicherheit und werden daher im Rahmen dieser Veranstaltung besonders adressiert.


Zielgruppe: (Not-) Ärzte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Dr. Bernd Landsleitner Ι Sebastian Habicht

Umfang: 3 Tage (1,5 Präsenztage und 1,5 Tage E-Learning)

Teilnahmegebühr: 495,00 €

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Anwendung nicht-invasiver Beatmung (NIV) in der Akut- und Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen die Anwendung einer nicht-invasiven Beatmung im Kontext von Akut-, Notfall- und Intensivversorgung zu etablieren und anzupassen.

Schulungsinhalte
Die Teilnehmenden lernen in ihrem Anwendungskontext eine NIV zu etablieren, die Parameter unter Berücksichtigung des vorliegenden Krankheitsbildes anzupassen, spezielle Beatmungsmanöver durchzuführen, Rahmenbedingungen zu optimieren und geeignete Analgosedierungsstrategien zur Sicherung des NIV Erfolgs umzusetzen.

Im Rahmen eines digitalen Kurstages lernen die Teilnehmenden die Einflüsse anatomischer, physiologischer und pathophysiologischer Faktoren auf die NIV einzuschätzen und zu bewerten. Sie vertiefen ihr medizinisches Wissen und erlangen darüber hinaus Kenntnis über relevante pharmakologische Strategien – diese können sie an die aktuelle Behandlungssituation anpassen.

Die Schulungsinhalte beachten neben der Patientencompliance vor allem auch die persönlichen Grenzen und Erfahrungen der Anwender. Fallbasiert lernen sie die Blutgasanalyse und Kapnographie als Kontroll- und Steuerungswerkzeuge der NIV einzusetzen. Zusätzlich verschaffen sie sich einen Überblick über den Einsatz bildgebender Verfahren (bspw. der Sonographie zur Verlaufs- und Ergebniskontrolle).

Behandlungssituationen in denen eine NIV-Beatmung zum Einsatz kommt sind häufig komplex. Eine effektive Teamführung, gezielte Kommunikation und klares Aufgabenmanagement sind elementare Bestandteile der Patientensicherheit. Im Rahmen der Veranstaltung werden Aspekte dieser nicht-technischen Fertigkeiten gezielt adressiert.


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Sebastian Habicht Ι und weitere Kollegen

Umfang: 2 Tage (1 Präsenztag und 1 digitaler Kurstag)

Teilnahmegebühr: 420,00 €

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Notfalltraining Neonatologie nach DIVI

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen im Rahmen dieser Veranstaltung die erweiterte Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen. Sie erhalten Kenntnis über spezifische Krankheitsbilder und deren Versorgungskonzepte. Die besonderen Bedürfnisse bei der Versorgung neonatologischer Patienten werden anhand einer Patientensimulation dargestellt. Spezifische Fertigkeiten, Algorithmen und Behandlungsstrategien werden durch die Teilnehmenden in Fallsimulationen trainiert.

Grundkenntnisse in der neonatologischen Notfall- und Intensivmedizin, zum Beispiel durch Teilnahme an einem NLS-Kurs des ERC oder langjährige Berufserfahrungen, werden bei der Kursanmeldung vorausgesetzt. 

Schulungsinhalte
Modulares Kurssystem der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Notfallversorgung von Risikoneugeborenen.

Modul 1 – Neugeborenen Reanimation
Es werden Kenntnisse über den aktuellen ERC-Reanimationsalgorithmus, respiratorisches Versagen, Herz-Kreislauf-Störungen, Wärmemanagement, Lagerung und Transport, Asphyxie und Frühgeborene vermittelt, sowie praktisch Maskenbeatmung/Recruitment, Intubation, Herzdruckmassage, Anlage Nabelvenenkatheter, Lagerung Risikoneugeborener (einschließlich Folienumhüllung Frühgeborener) und die Anwendung einer Kühlmatte geübt.

Modul 2 – Neonatologische Notfälle
Es werden Kenntnisse über angeborene Fehlbildungen, Mekoniumaspiration, Atmungsstörungen/Pneumothorax, Herzfehler, Infektionen und Sepsis und das Zentralnervensystem vermittelt, sowie praktisch die Anwendung eines Yankauer-Katheters, individuell angepasstes Vorgehen bei Fehlbildungen, alternative Atemwege und das Anlegen von Thoraxdrainagen geübt.

Modul 3 – Behandlungsstrategien in der Neonatologie
Es werden Kenntnisse über Beatmungstherapie, Monitoring und Diagnostik, Pharmakotherapie, Flüssigkeitsmanagement und ethische Fragen vermittelt, sowie praktisch die Einstellung von Beatmungsparametern und die Anlage von EKG / Pulsoxymetrie geübt.

Modul 4 – Klinische Szenarien bei der Erstversorgung Risikoneugeborener
Die Simulationen von drei typischen neonatologischen Notfallszenarien werden im Team geübt. Auf vermittelte Kenntnisse und praktische Fertigkeiten der vorangegangenen Workshops Neugeborenenreanimation, Neonatologische Notfälle und Behandlungsstrategien in der Neonatologie wird Bezug genommen.


Zielgruppe: Ärzte mit Fachrichtung Pädiatrie / Neonatologie Ι medizinisches Personal, das in die Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen eingebunden ist Ι (Fach)- Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Stefan Schäfer Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Mario Lange Ι Dr. Sophie Blatt Ι Louise-Caroline Büttner Ι Michael Lothes

Umfang: 1 Tag (je Modul 2 Std.)

Teilnahmegebühr: 385,00 €

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Intensivtransportkurs nach DIVI

Schulungsziel
Patienten, die durch ein Intensivtransportmittel verlegt bzw. transportiert werden müssen, stellen hohe medizinische und logistische Anforderungen an die durchführenden Teams. Dieser Kurs vermittelt die Grundkenntnisse zur sicheren Begleitung intensivpflichtiger Patienten und umfasst sowohl medizinische als auch Aspekte der Teamorganisation und des Crew-Ressource-Managements.

Schulungsinhalte

  • Einsatz von Kreislaufunterstützungssystemen,
  • Lufttransport / Luftrettung,
  • Repatriierung bodengebunden und luftgestützt,
  • CRM – Crew Ressource Management
  • Dokumentation und Arzt-Arzt- Gespräch
  • Medizinische Strategien für den IHT – insbesondere zur Vermeidung eines Transporttraumas
  • Recht und Qualitätsmanagement
  • Monitoring – Beatmung und
  • Drainagenmanagement und Patientenlagerung
  • Grundlagen der Flugphysiologie
  • Spezielle Einsatztaktik für Luftrettungsmittel
  • Transportbesonderheiten spezieller Patientengruppen (Neurologie, Kardiologie, Traumatologie, Infektionstransporte, Kinder und Säuglinge)

Schwerpunkte:

  • Interprofessionelle praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Patientensimulation
  • Fertigkeitstraining
  • Workshops und Fallbesprechungen

Zielgruppe: Notärzte / Klinikärzte Ι Notfallsanitäter Ι (Intensiv)-Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Bernd Landsleitner Ι Dr. Daniel Bläser Ι Benjamin Röhrich Ι Dr. Philipp Gotthardt ΙNicolai Sandig Ι Sebastian Habicht

Umfang: 3 Tage

Teilnahmegebühr: 665,00 €

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Wir bieten den Intensivtransportkurs auch als 1-tägigen Refresher-Kurs an.

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Kindernotfallkurs nach DIVI

Schulungsziel
Nur selten treffen Notärzte und Notfallsanitäter auf schwererkrankte oder verletzte Kinder. Das differente Erkrankungsspektrum im Vergleich zu Erwachsenen, die gewichtsadaptierte Medikamentengabe und auch die Betreuung der Eltern stellen zusätzliche Herausforderungen an die Einsatzkräfte.

Schulungsinhalte

  • Allgemeines – Kindliche Anatomie und Physiologie
  • Kardiopulmonale Reanimation gemäß aktueller ERC-Leitlinien
  • Schock
  • Respiratorische Notfälle
  • Traumatologische Notfälle (inkl. Schädel-Hirn-Trauma)
  • Neurologische Notfälle inkl. Status epilepticus
  • Kardiologische Notfälle
  • Intoxikationen
  • SIDS und Kindesmisshandlung
  • Umgang mit Eltern
  • Atemwegsmanagement inkl. Intubation und alternativer Atemweg an Modellen
  • Traumamanagement und Lagerungsmaßnahmen im RTW
  • Zugangswege (intraossär, intravenös, umbilikal) an Modellen
  • Reanimation Kind und Säugling an Modellen
  • Präklinische Analgosedierung und Narkose

Schwerpunkte:

  • Praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Simulation alltagstypischer pädiatrischer Notfälle

Zielgruppe: Ärzte Ι Notfallsanitäter Ι Pflegefachkräfte mit fundierter notfallmedizinische Ausbildung im Advanced Emergency Care Bereich und Verantwortlichkeit als Teamleader bei der Notfallversorgung von Kindern

Dozenten : Dr. Bernd Landsleiter Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Michael Seybold Ι Dr. Sophie Blatt Ι Sebastian Habicht Ι Michael Lothes

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 520,00 €

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ANNA-Kurs nach DIVI - Atemwegsmanagement und Narkose in Notfall- und Akutmedizin

Schulungsinhalte
Das Freimachen und die Sicherung der Atemwege sind wesentliche Kernaufgaben des Rettungsdienstfachpersonals, der Notärzte*innen, aber auch von Ärzten*innen und Pflegekräften der klinischen Notfall- und Akutbereiche. Diese Maßnahmen sind als absolut lebensrettend zu bezeichnen und müssen daher von jedem in der Notfallmedizin Tätigen sicher und auf einer professionellen Basis angewendet werden können. Das reine Beherrschen einer Fertigkeit heißt nicht, dass es unter schwierigen Bedingungen in einem möglicherweise unbekannten Team auch klappen wird. Hier setzt der Kurs für Atemwegsmanagement und Narkose in Notfall- und Akutmedizin (ANNA) an. Das Kurskonzept ANNA vermittelt neben diversen Fertigkeiten vor allem die Interaktion und Teamarbeit bei der Atemwegssicherung und Notfallnarkose in simulationsgestützten Szenarien.

Es geht darum, eine komplexe Handlung innerhalb einesTeams im geschützten Umfeld der Simulation zu trainieren. Neben den fachlichen Inhalten, die uns durch die bekannten S1-Leitlinien zum prähospitalen Atemwegsmanagement und zur prähospitalen Notfallnarkose zur Verfügung stehen, geht es im Kurskonzept ANNA um eine strukturierte Herangehensweise im Team. Dabei haben eben auch Themen aus dem Bereich der ‘Non Technical Skills’ (NTS) eine relevante Bedeutung. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch einen hohen Handlungsbezug und intensive Trainingseinheiten aus.

Bei dem ANNA-Kurs wird das didaktische Konzept des Blended Learning verwendet. Dieses Konzept verbindet die Vorteile einer digitalen Kursvorbereitung mit einer Präsenzveranstaltung. Zur Kursvorbereitung bekommen die Teilnehmenden vier Wochen vor dem Kurs die digitalen Kursunterlagen zugesandt. In der Präsenzphase liegt der Schwerpunkt auf dem praktischen Training.

  • Fertigkeiten im Atemwegsmanagement
  • Vorgehen beim schwierigen Atemweg inklusive Konitomie
  • Standardisierte Durchführung einer Notfallnarkose
  • Konzepte für die Notfallnarkose
  • Management von Komplikationen bei der Notfallnarkose
  • Notfallnarkose bei besonderen Patientengruppen
  • Teamtraining inklusive strukturiertem Debriefing

Methoden:

  • Kurzvorträge
  • Workshops
  • Fertigkeitstraining
  • Simulationstraining

Zielgruppe: Mitarbeitende des Rettungsdienstes Ι Notärztinnen und Notärzte Ι Ärzte*innen und Mitarbeitende aus deninnerklinischen Notfall- und Akutbereichen

Umfang: 2 Tage mit insgesamt 15 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten)

Teilnahmegebühr: 950,00 €

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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin e. V. durchgeführt.
Die offiziellen Anbieter von ANNA-Kursen werden durch ein Gremium innerhalb der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin der DIVI zertifiziert.

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Notfallmedizinische Interventionen

Schulungsziel
Die Teilnehmenden entwickeln ihre Fertigkeiten und Kenntnissen auf dem Gebiet der Notfallmedizin gezielt weiter.

Schulungsinhalte
Seltene notfallmedizinische Interventionen, die aber bei der Versorgung von Notfallpatienten lebensrettend sind, sollen im Rahmen eines Intensivseminars möglichst realitätsnah an anatomischen Präparaten geübt werden.

Dieses Seminar richtet sich an erfahrene Notfall- und Intensivmediziner, die ihre Fertigkeiten und Kenntnisse auf diesem Gebiet weiterentwickeln möchten. Nach einer Einführung in die Thematik unter Vermittlung von Kenntnissen der Topographie als Grundvoraussetzung zur erfolgreichen Umsetzung der Interventionen, werden unter fachkundiger Anleitung die Coniotomie, Tracheotomie, Perikardiozentese, Thoraxdrainagen und „damage control“ Szenarien dargestellt.

Im Rahmen einer abschließenden OSCE Prüfung können die gewonnen Erkenntnisse dann angewandt und ein Zertifikat erworben werden.

Das Live-Webinar ab 11:30 Uhr ist über www.nowtogo.de abrufbar.


Zielgruppe: Ärzte

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Prof. Dr. Holger Rupprecht Ι Dr. W. L. Winfried Neuhuber

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 600,00 €

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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Klinikum Fürth durchgeführt.
Wir bitten um Ihre Anmeldung per Fax: 0911 7580 2812 oder per E-Mail: zna@klinikum-fuerth.de

Präklinische Geburt und Neugeborenenversorgung

Schulungsinhalte
Nur selten ist eine Geburtsbegleitung im Rettungsdienst notwendig. Das präklinisch tätige Personal verfügt daher nur über wenig Erfahrung und hat kaum Berührungspunkte mit geburtshilflichen Komplikationen oder der Versorgung von Neugeborenen. Die meisten Geburten verlaufen komplikationslos und nur äußerst selten müssen medizinische Maßnahmen an Neugeborenen durchgeführt werden. Aufgrund der Seltenheit dieser Situationen, ist regelmäßiges Training und die Aktualisierung der in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zwingend geboten. Welche Maßnahmen sind tatsächlich notwendig, wenn es in der Präklinik zu Geburtskomplikation oder einer schwerwiegenden Anpassungsstörung des Neugeborenen kommt?

An dieser Fragestellung knüpft unser Kurskonzept an. Innerhalb von zwei Tagen trainieren Sie die relevante Geburtskomplikationen in einem hochrealistischen Umfeld unter Einsatz moderner Simulatoren sowie Patientendarstellern. Begleitet werden Sie dabei von erfahrenen Hebammen und neonatologisch sowie notfallmedizinisch erfahrenen Pädiatern. Dieses multiprofessionelle Instruktorenteam wird Sie fachlich begleiten und individuelles Feedback ermöglichen.

Neben den Geburtskomplikationen liegt ein zusätzlicher Schwerpunkt auf der Versorgung des Kindes. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch einen hohen Handlungsbezug und intensive Trainingseinheiten aus.

  • Anatomische und physiologische Grundlagen
  • Physiologie der Geburt
  • Interpretation des Mutterpasses
  • Geburtsbegleitung
  • Bewältigung von Geburtskomplikationen
  • Versorgung von Früh- und Neugeborenen

Methoden:

  • Kurzvorträge
  • Szenarientraining
  • Workshops
  • Fertigkeitentraining

Zielgruppe: Notärztinnen und Notärzte Ι Mitarbeitende des Rettungsdienstes

Dozenten: Dr. Simone Schäfer Ι Simone Probsteder Ι Dr. Daniel Bläser Ι Benjamin Röhrich

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin e. V. durchgeführt.

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Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen nach Med. HygV

Schulungsziel
Infektionsprävention durch Einhalten und Umsetzen der Vorgaben eines strukturierten Infektions- und Hygienemanagements in Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens

Schulungsinhalte
In allen Einrichtungen des Gesundheitswesens hat die Einhaltung aktueller Hygienevorgaben einen hohen Stellenwert. Hygienetechnische Vorgaben dienen vor allem der Gesunderhaltung von Mitarbeitenden und Patienten. Die Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen stellt hierbei ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hygienefachkraft und dem Stations- oder Bereichspersonal dar. In manchen Bereichen z. B. auf peripheren Rettungswachen, sind Hygienefachkräfte nicht direkt verfügbar, deshalb ist die Hygienebeauftragte Ansprechpartner für die Mitarbeitenden. Des Weiteren ist sie an Schulungen des Personals, an der Umsetzung von Vorgaben auf Arbeitsebene, aber auch für die Kontrolle der Einhaltung beteiligt. Zudem erarbeitet sie zusammen mit der Hygienekommission Verbesserungsvorschläge und versucht diese auf Arbeitsebene umzusetzen.

Der 40 Unterrichtseinheiten umfassende Kurs „Hygienebeauftragter im Gesundheitswesen“ adressiert alle Mitarbeitenden von medizinischen Einrichtungen und Institutionen, die laut Med.Hyg.V. einen Hygienebeauftragten vorhalten müssen. Mit diesem Kurs sprechen wir gleichsam innerklinisches, präklinisches und ambulant tätiges Personal an. Um auf alle Zielgruppen vertieft eingehen zu können, findet ein Tag in berufsspezifischen Kleingruppen statt. Die weiteren Kurseinheiten werden mit allen Berufsgruppen gemeinsam durchgeführt. Die Besonderheit liegt hier an der Zusammenarbeit der berufsgruppenübergreifenen Schnittstellen. Unsere erfahrenen multiprofessionellen Dozenten setzen hierbei modernste Unterrichtsmethoden ein, um die Inhalte handlungsorientiert und praxisnah zu vermitteln.

Themenschwerpunkte

  • Gesetzliche und normative Regelungen zur Krankenhaushygiene
  • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefachpersonals
  • Nosokomiale Infektionen
  • Surveillance von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Händehygiene
  • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten
  • Krankenhaushygienische Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen
  • Verfahrensanweisungen zur Prävention von nosokomialen Infektionen
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Funktions- und Risikobereichen (z. B. OP, Endoskopie, Dialyse)
  • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik
  • Aufbereitung von Medizinprodukten, Desinfektion, Sterilisation
  • Schutzkleidung und -ausrüstung
  • Anforderungen an Krankenhauswäsche
  • Lebensmittel- und Küchenhygiene
  • Hygiene im Krankentransport/Überleitungsbögen
  • Hygieneanforderungen an die Wasserversorgung, Trinkbrunnen, Bäder u.a.
  • Anforderungen an bauliche und technische Ausstattungen
  • Anforderungen an die Entsorgung (Abfälle, Abwasser)

Ergänzende Inhalte für den Rettungsdienst

  • Rahmenhygieneplan Rettungsdienst Bayern
  • Durchführen von Infektionstransporten
  • Hygieneanforderungen auf den Rettungswachen
  • PSA im Rettungsdienst und Krankentransport

Module
Modul 1: Einführung in den Lehrgang und rechtliche Rahmenbedingungen zur Infektionshygiene (E-Learning)
Modul 2: Allgemeine hygienetechnische Grundlagen (Hygienetechnik und Hygienemanagement)
Modul 3: Besonderheiten in innerklinischen und ambulanten Funktionsbereichen
Modul 4: Besonderheiten der jeweiligen Berufsgruppen

Vorraussetzung: Dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung


Zielgruppe: Ärzte Ι dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung: Pflegefachkräfte, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter

Dozenten: Benjamin Röhrich und weitere Dozenten

Umfang: 5 Tage – davon 1 Tag Selbststudium im E-Learning, 4 Tage Präsenz und Abschlusstest mit Zertifikat


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Notarztsimulation (NASIM25)

Simulationsbasiertes Trainingsprogramm für angehende und erfahrene Notärzte, zertifiziert nach § 4 Abs. 8 Weiterbildungsordnung

„Wir haben nur das gemacht, was wir trainiert haben“ sagte Chesley B. Sullenberger, als er 2009 seinen Airbus A 320 mit einem doppelten Triebwerksausfall auf dem Hudson River landete. Wie oft haben wir in der Notfallmedizin die Möglichkeit, kritische Situationen im Team zu trainieren? Wie gut werden angehende Notärzte auf den Einsatz in der Präklinik vorbereitet? Angehende Notfallmediziner, die ihre 50 begleitenden Einsätze auf dem NEF absolvieren, kommen selten mit kritischen Patienten in Kontakt, bei welchen die volle notärztliche Expertise gefragt ist. Im NASIM 25 Kurs können solche Situationen in einem geschützten Raum trainiert werden.

NASIM 25 ist ein Bindeglied in der Ausbildungskette zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Der Kurs ermöglicht es den angehenden Notfallmedizinern, die erlernten Inhalte aus dem Notarztkurs im Team zu trainieren. In drei Tagen werden 25 präklinische Einsatzsituationen simulationsbasiert im Team trainiert. Das Portfolio dieser Szenarien deckt vor allem die Einsatzsituationen ab, mit denen man im Notarztdienst nicht jeden Tag konfrontiert wird, wie z.B. pädiatrische und geburtshilfliche Notfälle oder die Versorgung von polytraumatisierten Patienten. Um den Praxisbezug nicht zu verlieren, werden jedoch auch alltägliche Notfallsituationen simuliert und im Team nachbesprochen.

Kursstruktur
Das Training in Kleingruppen und das Teilnehmer-Instruktoren-Verhältnis von 3 : 1 ermöglicht eine individuelle Betreuung und einen gezielten Erfahrungsaustausch über den gesamten Kurs. Durch unser multiprofessionelles Dozententeam, bestehend aus Fachärzten, erfahrenen Präklinikern und Spezialisten aus der Pädiatrie und Geburtshilfe, können wir einen fachlichen Austausch auf hohem Niveau gewährleisten. Da wir den Kurs zusammen mit unserem Kooperationspartner MEDI-LERAN durchführen, wird sich die Struktur des Notarztkurses auch bei NASIM 25 widerspiegeln. Die Szenarien werden dem Fall entsprechend an hochmodernen full scale Patientensimulatoren oder an professionellen Mimen durchgeführt. Das Szenario wird zudem über unsere Audio- Videoanlage aufgezeichnet, dies ermöglicht unseren geschulten TRM-Instruktoren, ein gezieltes Debriefing durchzuführen.

Inhalte

  • simulationsbasiertes Teamtraining in Kleingruppen
  • 25 realitätsnahe Simulationszenarien aus allen Bereichen der Notfallmedizin
  • Verkehrsunfall in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr
  • videogestütztes Debriefing
  • multiprofessionelle Dozenten aus verschiedensten Bereichen der Notfallmedizin

Zertifizierung
Der Kurs NASIM 25 ist durch die Bayerische Landesärztekammer nach § 4Abs. 8 WO zertifiziert. Daher wird der Kurs nach der Richtlinie der Bayerischen Landesärztekammer für die simulationsbasierten Trainingsprogramme zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin nach der Weiterbildungsordnung für die Ärzte Bayerns durchgeführt. Nach Abschnitt C NR. 25 WO können sich die angehenden Notärzte, durch die Anerkennung der simulationsbasierten Szenarien, 25 begleitete Notarzteinsätze einsparen.

Voraussetzungen
Zur Teilnahme am Kurs NASIM 25 ist ein abgeschlossener Notarztkurs (80 Stunden) erforderlich.


Zielgruppe: 

  • Ärzte, die den Notarztkurs absolviert haben und sich 25 begleitete Einsätze durch ein simulationsbasiertes Trainingsprogramm anerkennen lassen möchten
  • Notärzte, die in simulationsbasierter Umgebung trainieren, sowie ihre notfallmedizinischen Kenntnisse auffrischen möchten.

Umfang: 3 Tage

Teilnahmegebühr: 1899,00 €


Der NASIM 25 Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. durchgeführt.

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EKG in der Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden sind in der Lage im Kontext einer notfallmedizinischen Erstuntersuchung relevante Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Daraus ableitend verstehen die Teilnehmenden die notwendigen einzuleitenden therapeutischen Schritte.

Schulungsinhalte
Beginnend mit den wichtigen Grundlagen der Physiologie und Erregungsbildung und -leitung, über die relevanten Herzrhythmusstörungen zur schlussendlichen Interpretation des 12-Kanal-EKGs, werden die EKG-Kenntnisse der Teilnehmenden aufgefrischt und vertieft. Vorträge durch Fachdozenten, Arbeit in Kleingruppen und Fallbeispiele am Patientensimulator gestalten den Kurs abwechslungsreich.

Lehrinhalte der Fortbildung sind:

  • Physikalische Grundlagen des EKGs
  • Beurteilung des Lagetyps
  • Strukturierte EKG Analyse
  • Erkennen von bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen sowie deren Versorgungskonzepte
  • Das akute Koronarsyndrom im EKG
  • Schenkelblockierungen

Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Jonathan Friedrich und Kollegen

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 335,00 €

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Deeskalation und Selbstschutz Erwachsene

Schulungsziel
Das Auftreten von Konfliktpotential durch Aufmerksamkeit und Wahrnehmung erkennen, entsprechend und passend kategorisieren und mit geeigneten deeskalierenden Strategien begegnen.

Schulungsinhalte
Deeskalation beginnt da, wo Konfliktmanagement endet. Jemand droht mit Gewalt, kommt auf sie zu, ballt die Faust oder zückt ein Messer. In den meisten Situationen werden wir überrascht sein, Angst haben und verzweifelt nach Lösungsstrategien suchen.

Themenschwerpunkte:
– Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
– Täter-Opfer-Psychologie
– Definition der eingenen Rolle im System
– Körperzeichen
– Strategie und Simulation


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Markus Hitz

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 175,00 €

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ERC ALS - Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden können die Leitlinien zur kardiopulbmonalen Wiederbelebung des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) als Teamleiter in einem multiprofessionellen Notfallteam anwenden.

Schulungsinhalte
Die Fortbildung beinhaltet Kurzvorträge, Workshops, Diskussionen und praktische Übungseinheiten in Form von szenarienbasierten Trainings. Die schnellen Wechsel zwischen Theorieeinheiten und Praxistrainings in Kleingruppen, sowie das Verhältnis zwischen Instruktoren und Teilnehmenden von 1:3 sorgen für einen äußerst intensiven und effizienten Kurs auf fachlich hohem Niveau. Lehrinhalte sind:

•    ALS-Algorithmen nach den internationalen ERC-Guidelines 2021
•    Beurteilung von Notfallpatienten
•    Erweiterte Maßnahmen der Wiederbelebung
•    Atemwegsmanagement und Vorgehen beim schwierigen Atemweg
•    Rhythmuserkennung und Infarktdiagnostik
•    Bradykardien und Schrittmachertherapie
•    Tachykardien und Kardioversion
•    Interpretation der arteriellen Blutgase
•    Basismaßnahmen der Wiederbelebung (BLS)
•    Pharmakotherapie
•    Besondere Reanimationssituationen
•    Postreanimationsbehandlung
•    Ethik


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der ALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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ERC EPALS - European Pediatric Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen pädiatrische Notfallpatienten unter Anwendung der aktuellen Leitlinien des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) beurteilen und versorgen zu können.

Schulungsinhalte
Die Reanimationssituationen bei Kindern sind für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass jedes Teammitglied nach einem einheitlichen Konzept arbeitet und in den aktuellen Leitlinien ausgebildet ist. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten vermittelt. Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensive als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind:

•    Erkennen des kritisch kranken Kindes
•    Besonderheiten der kindlichen Physiologie
•    Pharmakologie
•    Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
•    Atemwegsmanagement und alternative Zugangswege
•    Versorgung von Neugeborenen
•    Erweiterte Maßnahmen bei der Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern
•    Postreanimationsbehandlung


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der EPALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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ERC NLS - Newborn Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen in praxisorientierten Kleingruppen die elementaren Grundsätze und Fertigkeiten in der klinischen und präklinischen Versorgung von Neugeborenen.

Schulungsinhalte
Der Kurs richtet sich an alle Berufsgruppen, die in Ihrer Tätigkeit mit der Versorgung von Neugeborenen konfrontiert werden können. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden dabei theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vermittelt.

Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensiv als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind dabei

•    Untersuchung des Neugeborenen
•    Versorgungsalgorithmus nach ERC
•    Spezielle Zugangstechniken
•    Atemwegsmanagement
•    Physiologische Besonderheiten des Neugeborenen
•    Management von Neugeborenenversorgung
•    Hausgeburt
•    Kommunikation im Team


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 295,00 €

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Der NLS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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KURSE FÜR RETTUNGSDIENSTPERSONAL

Analgosedierung und Anxiolyse im Notfall

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen und trainieren anhand von realistischen Szenarien die sichere Anwendung geeigneter Verfahren zur Analgesie, Sedierung, Analgosedierung und Anxiolyse bei Patienten aller Altersgruppen in unterschiedlichen Notfallsituationen.

Schulungsinhalte
In vielfältigen Workshops erarbeiten sie sich fundiertes Wissen über die relevanten pharmakologischen Strategien und können diese an unterschiedliche Einsatzgegebenheiten anpassen. Die Wahl der geeigneten Strategie machen sie u. a. abhängig von der Diagnosestellung, Compliance des Patienten, sowie ihrer eigenen Grenzen und Erfahrungen.

Im Rahmen des interaktiven E-Learning erhalten sie Hintergrundwissen zu relevanten Krankheitsbildern, lernen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Behandlung einzuschätzen und erhalten Einblick in relevante Leitlinien und Vorgaben. Die Teilnehmenden erproben im Rahmen dieser Veranstaltung unterschiedliche Alternativ- und Eskalationsstrategien in Versorgungssituationen mit hoher Dynamik und komplexen Problemstellungen.

Eine effektive Teamführung, gezielte Kommunikation und ein klares Aufgabenmanagement sind in solchen Behandlungssituationen elementare Bestandteile der Patientensicherheit und werden daher im Rahmen dieser Veranstaltung besonders adressiert.


Zielgruppe: (Not-) Ärzte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Dr. Bernd Landsleitner Ι Sebastian Habicht

Umfang: 3 Tage (1,5 Präsenztage und 1,5 Tage E-Learning)

Teilnahmegebühr: 495,00 €

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Anwendung nicht-invasiver Beatmung (NIV) in der Akut- und Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen die Anwendung einer nicht-invasiven Beatmung im Kontext von Akut-, Notfall- und Intensivversorgung zu etablieren und anzupassen.

Schulungsinhalte
Die Teilnehmenden lernen in ihrem Anwendungskontext eine NIV zu etablieren, die Parameter unter Berücksichtigung des vorliegenden Krankheitsbildes anzupassen, spezielle Beatmungsmanöver durchzuführen, Rahmenbedingungen zu optimieren und geeignete Analgosedierungsstrategien zur Sicherung des NIV Erfolgs umzusetzen.

Im Rahmen eines digitalen Kurstages lernen die Teilnehmenden die Einflüsse anatomischer, physiologischer und pathophysiologischer Faktoren auf die NIV einzuschätzen und zu bewerten. Sie vertiefen ihr medizinisches Wissen und erlangen darüber hinaus Kenntnis über relevante pharmakologische Strategien – diese können sie an die aktuelle Behandlungssituation anpassen.

Die Schulungsinhalte beachten neben der Patientencompliance vor allem auch die persönlichen Grenzen und Erfahrungen der Anwender. Fallbasiert lernen sie die Blutgasanalyse und Kapnographie als Kontroll- und Steuerungswerkzeuge der NIV einzusetzen. Zusätzlich verschaffen sie sich einen Überblick über den Einsatz bildgebender Verfahren (bspw. der Sonographie zur Verlaufs- und Ergebniskontrolle).

Behandlungssituationen in denen eine NIV-Beatmung zum Einsatz kommt sind häufig komplex. Eine effektive Teamführung, gezielte Kommunikation und klares Aufgabenmanagement sind elementare Bestandteile der Patientensicherheit. Im Rahmen der Veranstaltung werden Aspekte dieser nicht-technischen Fertigkeiten gezielt adressiert.


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Sebastian Habicht Ι und weitere Kollegen

Umfang: 2 Tage (1 Präsenztag und 1 digitaler Kurstag)

Teilnahmegebühr: 420,00 €

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ANNA-Kurs nach DIVI - Atemwegsmanagement und Narkose in Notfall- und Akutmedizin

Schulungsinhalte
Das Freimachen und die Sicherung der Atemwege sind wesentliche Kernaufgaben des Rettungsdienstfachpersonals, der Notärzte*innen, aber auch von Ärzten*innen und Pflegekräften der klinischen Notfall- und Akutbereiche. Diese Maßnahmen sind als absolut lebensrettend zu bezeichnen und müssen daher von jedem in der Notfallmedizin Tätigen sicher und auf einer professionellen Basis angewendet werden können. Das reine Beherrschen einer Fertigkeit heißt nicht, dass es unter schwierigen Bedingungen in einem möglicherweise unbekannten Team auch klappen wird. Hier setzt der Kurs für Atemwegsmanagement und Narkose in Notfall- und Akutmedizin (ANNA) an. Das Kurskonzept ANNA vermittelt neben diversen Fertigkeiten vor allem die Interaktion und Teamarbeit bei der Atemwegssicherung und Notfallnarkose in simulationsgestützten Szenarien.

Es geht darum, eine komplexe Handlung innerhalb einesTeams im geschützten Umfeld der Simulation zu trainieren. Neben den fachlichen Inhalten, die uns durch die bekannten S1-Leitlinien zum prähospitalen Atemwegsmanagement und zur prähospitalen Notfallnarkose zur Verfügung stehen, geht es im Kurskonzept ANNA um eine strukturierte Herangehensweise im Team. Dabei haben eben auch Themen aus dem Bereich der ‘Non Technical Skills’ (NTS) eine relevante Bedeutung. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch einen hohen Handlungsbezug und intensive Trainingseinheiten aus.

Bei dem ANNA-Kurs wird das didaktische Konzept des Blended Learning verwendet. Dieses Konzept verbindet die Vorteile einer digitalen Kursvorbereitung mit einer Präsenzveranstaltung. Zur Kursvorbereitung bekommen die Teilnehmenden vier Wochen vor dem Kurs die digitalen Kursunterlagen zugesandt. In der Präsenzphase liegt der Schwerpunkt auf dem praktischen Training.

  • Fertigkeiten im Atemwegsmanagement
  • Vorgehen beim schwierigen Atemweg inklusive Konitomie
  • Standardisierte Durchführung einer Notfallnarkose
  • Konzepte für die Notfallnarkose
  • Management von Komplikationen bei der Notfallnarkose
  • Notfallnarkose bei besonderen Patientengruppen
  • Teamtraining inklusive strukturiertem Debriefing

Methoden:

  • Kurzvorträge
  • Workshops
  • Fertigkeitstraining
  • Simulationstraining

Zielgruppe: Mitarbeitende des Rettungsdienstes Ι Notärztinnen und Notärzte Ι Ärzte*innen und Mitarbeitende aus deninnerklinischen Notfall- und Akutbereichen

Umfang: 2 Tage mit insgesamt 15 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten)

Teilnahmegebühr: 950,00 €

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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin e. V. durchgeführt.
Die offiziellen Anbieter von ANNA-Kursen werden durch ein Gremium innerhalb der Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin der DIVI zertifiziert.

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Kindernotfallkurs nach DIVI

Schulungsziel
Nur selten treffen Notärzte und Notfallsanitäter auf schwererkrankte oder verletzte Kinder. Das differente Erkrankungsspektrum im Vergleich zu Erwachsenen, die gewichtsadaptierte Medikamentengabe und auch die Betreuung der Eltern stellen zusätzliche Herausforderungen an die Einsatzkräfte.

Schulungsinhalte

  • Allgemeines – Kindliche Anatomie und Physiologie
  • Kardiopulmonale Reanimation gemäß aktueller ERC-Leitlinien
  • Schock
  • Respiratorische Notfälle
  • Traumatologische Notfälle (inkl. Schädel-Hirn-Trauma)
  • Neurologische Notfälle inkl. Status epilepticus
  • Kardiologische Notfälle
  • Intoxikationen
  • SIDS und Kindesmisshandlung
  • Umgang mit Eltern
  • Atemwegsmanagement inkl. Intubation und alternativer Atemweg an Modellen
  • Traumamanagement und Lagerungsmaßnahmen im RTW
  • Zugangswege (intraossär, intravenös, umbilikal) an Modellen
  • Reanimation Kind und Säugling an Modellen
  • Präklinische Analgosedierung und Narkose

Schwerpunkte:

  • Praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Simulation alltagstypischer pädiatrischer Notfälle

Zielgruppe: Ärzte Ι Notfallsanitäter Ι Pflegefachkräfte mit fundierter notfallmedizinische Ausbildung im Advanced Emergency Care Bereich und Verantwortlichkeit als Teamleader bei der Notfallversorgung von Kindern

Dozenten : Dr. Bernd Landsleiter Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Michael Seybold Ι Dr. Sophie Blatt Ι Sebastian Habicht Ι Michael Lothes

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 520,00 €

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Notfalltraining Neonatologie nach DIVI

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen im Rahmen dieser Veranstaltung die erweiterte Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen. Sie erhalten Kenntnis über spezifische Krankheitsbilder und deren Versorgungskonzepte. Die besonderen Bedürfnisse bei der Versorgung neonatologischer Patienten werden anhand einer Patientensimulation dargestellt. Spezifische Fertigkeiten, Algorithmen und Behandlungsstrategien werden durch die Teilnehmenden in Fallsimulationen trainiert.

Grundkenntnisse in der neonatologischen Notfall- und Intensivmedizin, zum Beispiel durch Teilnahme an einem NLS-Kurs des ERC oder langjährige Berufserfahrungen, werden bei der Kursanmeldung vorausgesetzt. 

Schulungsinhalte
Modulares Kurssystem der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Notfallversorgung von Risikoneugeborenen.

Modul 1 – Neugeborenen Reanimation
Es werden Kenntnisse über den aktuellen ERC-Reanimationsalgorithmus, respiratorisches Versagen, Herz-Kreislauf-Störungen, Wärmemanagement, Lagerung und Transport, Asphyxie und Frühgeborene vermittelt, sowie praktisch Maskenbeatmung/Recruitment, Intubation, Herzdruckmassage, Anlage Nabelvenenkatheter, Lagerung Risikoneugeborener (einschließlich Folienumhüllung Frühgeborener) und die Anwendung einer Kühlmatte geübt.

Modul 2 – Neonatologische Notfälle
Es werden Kenntnisse über angeborene Fehlbildungen, Mekoniumaspiration, Atmungsstörungen/Pneumothorax, Herzfehler, Infektionen und Sepsis und das Zentralnervensystem vermittelt, sowie praktisch die Anwendung eines Yankauer-Katheters, individuell angepasstes Vorgehen bei Fehlbildungen, alternative Atemwege und das Anlegen von Thoraxdrainagen geübt.

Modul 3 – Behandlungsstrategien in der Neonatologie
Es werden Kenntnisse über Beatmungstherapie, Monitoring und Diagnostik, Pharmakotherapie, Flüssigkeitsmanagement und ethische Fragen vermittelt, sowie praktisch die Einstellung von Beatmungsparametern und die Anlage von EKG / Pulsoxymetrie geübt.

Modul 4 – Klinische Szenarien bei der Erstversorgung Risikoneugeborener
Die Simulationen von drei typischen neonatologischen Notfallszenarien werden im Team geübt. Auf vermittelte Kenntnisse und praktische Fertigkeiten der vorangegangenen Workshops Neugeborenenreanimation, Neonatologische Notfälle und Behandlungsstrategien in der Neonatologie wird Bezug genommen.


Zielgruppe: Ärzte mit Fachrichtung Pädiatrie / Neonatologie Ι medizinisches Personal, das in die Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen eingebunden ist Ι (Fach)- Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Stefan Schäfer Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Mario Lange Ι Dr. Sophie Blatt Ι Louise-Caroline Büttner Ι Michael Lothes

Umfang: 1 Tag (je Modul 2 Std.)

Teilnahmegebühr: 385,00 €

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Intensivtransportkurs nach DIVI

Schulungsziel
Patienten, die durch ein Intensivtransportmittel verlegt bzw. transportiert werden müssen, stellen hohe medizinische und logistische Anforderungen an die durchführenden Teams. Dieser Kurs vermittelt die Grundkenntnisse zur sicheren Begleitung intensivpflichtiger Patienten und umfasst sowohl medizinische als auch Aspekte der Teamorganisation und des Crew-Ressource-Managements.

Schulungsinhalte

  • Einsatz von Kreislaufunterstützungssystemen,
  • Lufttransport / Luftrettung,
  • Repatriierung bodengebunden und luftgestützt,
  • CRM – Crew Ressource Management
  • Dokumentation und Arzt-Arzt- Gespräch
  • Medizinische Strategien für den IHT – insbesondere zur Vermeidung eines Transporttraumas
  • Recht und Qualitätsmanagement
  • Monitoring – Beatmung und
  • Drainagenmanagement und Patientenlagerung
  • Grundlagen der Flugphysiologie
  • Spezielle Einsatztaktik für Luftrettungsmittel
  • Transportbesonderheiten spezieller Patientengruppen (Neurologie, Kardiologie, Traumatologie, Infektionstransporte, Kinder und Säuglinge)

Schwerpunkte:

  • Interprofessionelle praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Patientensimulation
  • Fertigkeitstraining
  • Workshops und Fallbesprechungen

Zielgruppe: Notärzte / Klinikärzte Ι Notfallsanitäter Ι (Intensiv)-Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Bernd Landsleitner Ι Dr. Daniel Bläser Ι Benjamin Röhrich Ι Dr. Philipp Gotthardt ΙNicolai Sandig Ι Sebastian Habicht

Umfang: 3 Tage

Teilnahmegebühr: 665,00 €

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Wir bieten den Intensivtransportkurs auch als 1-tägigen Refresher-Kurs an.

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Medizinprodukte-Beauftragte & Medizinprodukte-Sicherheitsbeauftragte

Schulungsziel
Qualifizierung zum MPG-Beauftragten und MP-Sicherheitsbeauftragten

Schulungsinhalte
Der Medizin-Produkte-Gesetz-Beauftragte (MPG-Beauftragte) ist im Rettungsdienst und anderen Bereichen des Gesundheitswesens der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche, in denen medizinisches Personal mit Medizinprodukten in Kontakt kommt. Er ist der Experte für die Dokumentation und Aufbewahrung, zeigt Wege der Fehlervermeidung bei der Anwendung auf und führt die entsprechenden Einweisungen und Schulungen anschaulich und nachvollziehbar durch.

Dabei nimmt der MPG-Beauftragte innerhalb einer Rettungsdienstorganisation oder einer anderen Einrichtung des Gesundheitswesens eine Schlüsselposition ein. Ihm obliegen wichtige Aufgaben in der Erfüllung des Medizinproduktegesetzes. Er hat für den Arbeitgeber auf die Einhaltung des MPG zu achten und gleichzeitig das Interesse der Patienten gegenüber dem Arbeitgeber und den Herstellern von Medizinprodukten zu vertreten

Wie man sich in diesem Spannungsfeld zurechtfindet und dieses interessante Aufgabenfeld professionell ausfüllen kann, soll in diesem Lehrgang vermittelt werden.

Lehrinhalte der Veranstaltung sind dabei u. a.:

  • Definition wichtiger Begriffe
  • Verantwortungsbereiche gemäß MPG
  • Erarbeitung einer Stellenbeschreibung und Klärung der Aufgaben des MPG-Beauftragten
  • Risiken bei der Anwendung von Medizinprodukten – Umgang mit defekten Medizinprodukten
  • Sicherheitsplan und Betreiberverordnung
  • Anlagen der MPBetreibV
  • Einbindung des MPG in ein QM-System
  • Methodische Aspekte des Aufgabenbereiches des MPG- Beauftragten
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Anforderungen an die Dokumentation

Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Hubert Kappacher

Umfang: 2 Tage


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EKG in der Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden sind in der Lage im Kontext einer notfallmedizinischen Erstuntersuchung relevante Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Daraus ableitend verstehen die Teilnehmenden die notwendigen einzuleitenden therapeutischen Schritte.

Schulungsinhalte
Beginnend mit den wichtigen Grundlagen der Physiologie und Erregungsbildung und -leitung, über die relevanten Herzrhythmusstörungen zur schlussendlichen Interpretation des 12-Kanal-EKGs, werden die EKG-Kenntnisse der Teilnehmenden aufgefrischt und vertieft. Vorträge durch Fachdozenten, Arbeit in Kleingruppen und Fallbeispiele am Patientensimulator gestalten den Kurs abwechslungsreich.

Lehrinhalte der Fortbildung sind:

  • Physikalische Grundlagen des EKGs
  • Beurteilung des Lagetyps
  • Strukturierte EKG Analyse
  • Erkennen von bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen sowie deren Versorgungskonzepte
  • Das akute Koronarsyndrom im EKG
  • Schenkelblockierungen

Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Jonathan Friedrich und Kollegen

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 335,00 €

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Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen nach Med. HygV

Schulungsziel
Infektionsprävention durch Einhalten und Umsetzen der Vorgaben eines strukturierten Infektions- und Hygienemanagements in Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens

Schulungsinhalte
In allen Einrichtungen des Gesundheitswesens hat die Einhaltung aktueller Hygienevorgaben einen hohen Stellenwert. Hygienetechnische Vorgaben dienen vor allem der Gesunderhaltung von Mitarbeitenden und Patienten. Die Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen stellt hierbei ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hygienefachkraft und dem Stations- oder Bereichspersonal dar. In manchen Bereichen z. B. auf peripheren Rettungswachen, sind Hygienefachkräfte nicht direkt verfügbar, deshalb ist die Hygienebeauftragte Ansprechpartner für die Mitarbeitenden. Des Weiteren ist sie an Schulungen des Personals, an der Umsetzung von Vorgaben auf Arbeitsebene, aber auch für die Kontrolle der Einhaltung beteiligt. Zudem erarbeitet sie zusammen mit der Hygienekommission Verbesserungsvorschläge und versucht diese auf Arbeitsebene umzusetzen.

Der 40 Unterrichtseinheiten umfassende Kurs „Hygienebeauftragter im Gesundheitswesen“ adressiert alle Mitarbeitenden von medizinischen Einrichtungen und Institutionen, die laut Med.Hyg.V. einen Hygienebeauftragten vorhalten müssen. Mit diesem Kurs sprechen wir gleichsam innerklinisches, präklinisches und ambulant tätiges Personal an. Um auf alle Zielgruppen vertieft eingehen zu können, findet ein Tag in berufsspezifischen Kleingruppen statt. Die weiteren Kurseinheiten werden mit allen Berufsgruppen gemeinsam durchgeführt. Die Besonderheit liegt hier an der Zusammenarbeit der berufsgruppenübergreifenen Schnittstellen. Unsere erfahrenen multiprofessionellen Dozenten setzen hierbei modernste Unterrichtsmethoden ein, um die Inhalte handlungsorientiert und praxisnah zu vermitteln.

Themenschwerpunkte

  • Gesetzliche und normative Regelungen zur Krankenhaushygiene
  • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefachpersonals
  • Nosokomiale Infektionen
  • Surveillance von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Händehygiene
  • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten
  • Krankenhaushygienische Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen
  • Verfahrensanweisungen zur Prävention von nosokomialen Infektionen
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Funktions- und Risikobereichen (z. B. OP, Endoskopie, Dialyse)
  • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik
  • Aufbereitung von Medizinprodukten, Desinfektion, Sterilisation
  • Schutzkleidung und -ausrüstung
  • Anforderungen an Krankenhauswäsche
  • Lebensmittel- und Küchenhygiene
  • Hygiene im Krankentransport/Überleitungsbögen
  • Hygieneanforderungen an die Wasserversorgung, Trinkbrunnen, Bäder u.a.
  • Anforderungen an bauliche und technische Ausstattungen
  • Anforderungen an die Entsorgung (Abfälle, Abwasser)

Ergänzende Inhalte für den Rettungsdienst

  • Rahmenhygieneplan Rettungsdienst Bayern
  • Durchführen von Infektionstransporten
  • Hygieneanforderungen auf den Rettungswachen
  • PSA im Rettungsdienst und Krankentransport

Module
Modul 1: Einführung in den Lehrgang und rechtliche Rahmenbedingungen zur Infektionshygiene (E-Learning)
Modul 2: Allgemeine hygienetechnische Grundlagen (Hygienetechnik und Hygienemanagement)
Modul 3: Besonderheiten in innerklinischen und ambulanten Funktionsbereichen
Modul 4: Besonderheiten der jeweiligen Berufsgruppen

Vorraussetzung: Dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung


Zielgruppe: Ärzte Ι dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung: Pflegefachkräfte, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter

Dozenten: Benjamin Röhrich und weitere Dozenten

Umfang: 5 Tage – davon 1 Tag Selbststudium im E-Learning, 4 Tage Präsenz und Abschlusstest mit Zertifikat


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Präklinische Geburt und Neugeborenenversorgung

Schulungsinhalte
Nur selten ist eine Geburtsbegleitung im Rettungsdienst notwendig. Das präklinisch tätige Personal verfügt daher nur über wenig Erfahrung und hat kaum Berührungspunkte mit geburtshilflichen Komplikationen oder der Versorgung von Neugeborenen. Die meisten Geburten verlaufen komplikationslos und nur äußerst selten müssen medizinische Maßnahmen an Neugeborenen durchgeführt werden. Aufgrund der Seltenheit dieser Situationen, ist regelmäßiges Training und die Aktualisierung der in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zwingend geboten. Welche Maßnahmen sind tatsächlich notwendig, wenn es in der Präklinik zu Geburtskomplikation oder einer schwerwiegenden Anpassungsstörung des Neugeborenen kommt?

An dieser Fragestellung knüpft unser Kurskonzept an. Innerhalb von zwei Tagen trainieren Sie die relevante Geburtskomplikationen in einem hochrealistischen Umfeld unter Einsatz moderner Simulatoren sowie Patientendarstellern. Begleitet werden Sie dabei von erfahrenen Hebammen und neonatologisch sowie notfallmedizinisch erfahrenen Pädiatern. Dieses multiprofessionelle Instruktorenteam wird Sie fachlich begleiten und individuelles Feedback ermöglichen.

Neben den Geburtskomplikationen liegt ein zusätzlicher Schwerpunkt auf der Versorgung des Kindes. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch einen hohen Handlungsbezug und intensive Trainingseinheiten aus.

  • Anatomische und physiologische Grundlagen
  • Physiologie der Geburt
  • Interpretation des Mutterpasses
  • Geburtsbegleitung
  • Bewältigung von Geburtskomplikationen
  • Versorgung von Früh- und Neugeborenen

Methoden:

  • Kurzvorträge
  • Szenarientraining
  • Workshops
  • Fertigkeitentraining

Zielgruppe: Notärztinnen und Notärzte Ι Mitarbeitende des Rettungsdienstes

Dozenten: Dr. Simone Schäfer Ι Simone Probsteder Ι Dr. Daniel Bläser Ι Benjamin Röhrich

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin e. V. durchgeführt.

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Deeskalation und Selbstschutz Erwachsene

Schulungsziel
Das Auftreten von Konfliktpotential durch Aufmerksamkeit und Wahrnehmung erkennen, entsprechend und passend kategorisieren und mit geeigneten deeskalierenden Strategien begegnen.

Schulungsinhalte
Deeskalation beginnt da, wo Konfliktmanagement endet. Jemand droht mit Gewalt, kommt auf sie zu, ballt die Faust oder zückt ein Messer. In den meisten Situationen werden wir überrascht sein, Angst haben und verzweifelt nach Lösungsstrategien suchen.

Themenschwerpunkte:
– Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
– Täter-Opfer-Psychologie
– Definition der eingenen Rolle im System
– Körperzeichen
– Strategie und Simulation


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Markus Hitz

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 175,00 €

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MFA & Notfallsanitäter im klinischen Workflow

Die Fortbildungsreihe MFA & Notfallsanitäter im klinischen Workflow kann individuell je nach Einsatzbereiche der Teilnehmenden zusammengestellt werden und richtet sich gezielt an Medizinische Fachangestellte (MFA) und Notfallsanitäter (NotSan). Das Basismodul bildet die Grundlage der Veranstaltungsreihe – das aufbauende zweite Modul kann je nach Bedarf ausgewählt werden. Es handelt sich somit insgesamt um eine 2-Tages-Veranstaltung.


Schulungsinhalte Basismodul
Im Basismodul erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der strukturierten Patientenbeurteilung und lernen dabei den kritischen Patienten zu beurteilen. Das Basismodul dient dabei als Grundlagenmodul, welches die Basisfertigkeiten und das Grundwissen im Fokus hat, das in allen Arbeitsbereichen der Klinik relevant ist. Lehrinhalte sind:

  • Notfall- und Katastrophenmanagement
  • Delegation – Aufgaben: Assistenztätigkeiten (Möglichkeiten und Grenzen)
  • Refresher Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie:
    – Herz und Lunge
    – Magen- u. Darmtrakt
    – Urogenitaltrakt Mann und Frau
    – Geschlechtsorgane Frau
  • Anlage und Entfernung PVK, ZVK und arterielle Kanülen

Schulungsinhalte Modul 1: ZNA & Überwachungseinheiten
Das Modul 1 bietet eine Vorbereitung auf die Tätigkeit einer zentralen Notaufnahme oder einer Überwachungsstation. Die Teilnehmenden erlernen hierbei anhand realistischer Alltagssituationen die Möglichkeiten eines innerklinischen Atemwegsmanagements und Monitorings. Lebensrettende Maßnahmen, wie das Durchführen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die Gabe von Sauerstoff, werden in diesem Modul praktisch angewendet. Lehrinhalte sind:

  • Triagierung
  • Notfallmanagement in der ZNA
  • Reanimationstraining (Megacode)
  • Notfallwagen, Notfallrucksäcke & Notfallmedikamente
  • Notfall-Beatmung (Maske, Ambu-Beutel, Intubation, Absaugung)
  • Erschwerte Atemwegssicherung
  • Grundlagen der Beatmung: Beatmungsmuster, Beatmungsgeräte und NIV
  • Grundlagen Airway Monitoring
  • Basisinformation Diagnostik
  • Blutungen (Grundlagen Transfusionen, Verbände)
  • Basisinformationen zu besonderen Situationen (Kinder in der Notaufnahme, Infektionsmanagement/Hygiene, Demenz & Delir, Schlaganfälle & Herzinfarkte, Herzschrittmacher)
  • Monitoring

Schulungsinhalte Modul 2: Pädiatrische Aufnahme
Das Modul 2 legt den Schwerpunkt auf die Arbeit im innerklinischen Bereich einer pädiatrischen Notaufnahme. Die Teilnehmenden erlangen in dieser Fortbildung umfangreiche Grundkenntnisse über die anatomischen und physiologischen Aspekte des pädiatrischen Notfallpatienten und über das Erkennen und den Umgang wichtiger Kindererkrankungen. Lebensrettende Maßnahmen, wie das Durchführen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung am Kind oder die Gabe von Sauerstoff, werden in diesem Modul praktisch angewendet. Lehrinhalte sind:

  • Triagierung
  • Notfallmanagement in der ZNA
  • Reanimationstraining (Megacode)
  • Notfallwagen, Notfallrucksäcke & Notfallmedikamente
  • Notfall-Beatmung
  • Basisinformation pädiatrische Diagnostik
  • Blutungen (Grundlagen Transfusionen und Verbände)
  • Impfungen
  • Basisinformation kindliche Entwicklung und Krankheiten: Hör-, Sprach- und Sprechentwicklungsstörungen I Vorsorge-U und Screeningtests I Dermatologie I Allergien und Asthma I Mehrfachbehinderungen
  • Pädiatrische Endokrinologie
  • Pädiatrische Gastroenterologie (Ernährung und Ernährungsstörung)
  • Monitoring

Schulungsinhalte Modul 3: Haupt- u. Augen OP, Anästhesie, Aufwachraum Vor- und Nachbereitung von Untersuchungen und OPs
Im Modul 3 werden die Teilnehmenden auf die speziellen Tätigkeiten im Anästhesie- und OP-Bereich sowie im anschließenden Aufwachraum vorbereitet. Der praktische Schwerpunkt liegt hierbei auf den Umlagerungsprozessen und den Arbeitsprozessen in der Anästhesie. Die Teilnehmenden werden dabei mit Fachwissen zu den Maßnahmen der Anästhesieassistenz und der Durchführung delegierter Schmerztherapien vertraut gemacht. Lehrinhalte sind:

  • Patienten fachkundig begleiten und betreuen
  • Instrumentiertätigkeit in operativen Fachgebieten geplant und strukturiert ausführen
  • Springertätigkeit geplant und strukturiert ausführen
  • Schmerztherapie adäquat umsetzen
  • Anästhesieassistenz geplant und strukturiert ausführen
  • Patiententransporte geplant und strukturiert vorbereiten, begleiten und durchführen

Schulungsinhalte Modul 4: Endoskopie, gynäkologischeoder urologische Ambulanz
Im Modul 4 werden die Teilnehmenden auf das spezielle Arbeitsumfeld in der Endoskopie, einer gynäkologischen oder urologischen Ambulanz vorbereitet. Die Teilnehmenden werden dabei in die spezifischen Krankheitslehren und wichtigsten Abläufe eingeführt. Folgende Lehrinhalte werden dabei themenbezogen auf die urologische Ambulanz, gynäkologische Ambulanz und Endoskopie vermittelt:

  • Vorbereiten von Untersuchungsräumen
  • Vorbereiten von Instrumenten und Zusatzmaterial
  • Funktionskontrolle der Geräte
  • Materialüberprüfung
  • Vorbereitung des Patienten
  • Instrumentieren, Assistieren und Anreichen
  • Arztassistenz: Assistenz bei der Sedierung, Verabreichung von Prämedikation, Überwachung der Vitalparameter und Assistenz bei der Medikamentengabe
  • Aufbereitung von Instrumenten und Nachbereiten von Untersuchungsräumen
  • Aufbereitung der Instrumente
  • Nachsorge und Überwachung des Patienten

Zielgruppe: MFA Ι Notfallsanitäter

Umfang: 2 Tage (Basismodul + Wahlmodul)

Teilnahmegebühr: 470,00 €


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ERC NLS - Newborn Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen in praxisorientierten Kleingruppen die elementaren Grundsätze und Fertigkeiten in der klinischen und präklinischen Versorgung von Neugeborenen.

Schulungsinhalte
Der Kurs richtet sich an alle Berufsgruppen, die in Ihrer Tätigkeit mit der Versorgung von Neugeborenen konfrontiert werden können. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden dabei theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vermittelt.

Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensiv als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind dabei

•    Untersuchung des Neugeborenen
•    Versorgungsalgorithmus nach ERC
•    Spezielle Zugangstechniken
•    Atemwegsmanagement
•    Physiologische Besonderheiten des Neugeborenen
•    Management von Neugeborenenversorgung
•    Hausgeburt
•    Kommunikation im Team


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 295,00 €

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Der NLS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

Zur Anmeldung

ERC EPALS - European Pediatric Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen pädiatrische Notfallpatienten unter Anwendung der aktuellen Leitlinien des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) beurteilen und versorgen zu können.

Schulungsinhalte
Die Reanimationssituationen bei Kindern sind für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass jedes Teammitglied nach einem einheitlichen Konzept arbeitet und in den aktuellen Leitlinien ausgebildet ist. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten vermittelt. Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensive als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind:

•    Erkennen des kritisch kranken Kindes
•    Besonderheiten der kindlichen Physiologie
•    Pharmakologie
•    Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
•    Atemwegsmanagement und alternative Zugangswege
•    Versorgung von Neugeborenen
•    Erweiterte Maßnahmen bei der Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern
•    Postreanimationsbehandlung


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der EPALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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ERC ALS - Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden können die Leitlinien zur kardiopulbmonalen Wiederbelebung des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) als Teamleiter in einem multiprofessionellen Notfallteam anwenden.

Schulungsinhalte
Die Fortbildung beinhaltet Kurzvorträge, Workshops, Diskussionen und praktische Übungseinheiten in Form von szenarienbasierten Trainings. Die schnellen Wechsel zwischen Theorieeinheiten und Praxistrainings in Kleingruppen, sowie das Verhältnis zwischen Instruktoren und Teilnehmenden von 1:3 sorgen für einen äußerst intensiven und effizienten Kurs auf fachlich hohem Niveau. Lehrinhalte sind:

•    ALS-Algorithmen nach den internationalen ERC-Guidelines 2021
•    Beurteilung von Notfallpatienten
•    Erweiterte Maßnahmen der Wiederbelebung
•    Atemwegsmanagement und Vorgehen beim schwierigen Atemweg
•    Rhythmuserkennung und Infarktdiagnostik
•    Bradykardien und Schrittmachertherapie
•    Tachykardien und Kardioversion
•    Interpretation der arteriellen Blutgase
•    Basismaßnahmen der Wiederbelebung (BLS)
•    Pharmakotherapie
•    Besondere Reanimationssituationen
•    Postreanimationsbehandlung
•    Ethik


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der ALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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KURSE FÜR PFLEGEPERSONAL

EKG in der Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden sind in der Lage im Kontext einer notfallmedizinischen Erstuntersuchung relevante Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Daraus ableitend verstehen die Teilnehmenden die notwendigen einzuleitenden therapeutischen Schritte.

Schulungsinhalte
Beginnend mit den wichtigen Grundlagen der Physiologie und Erregungsbildung und -leitung, über die relevanten Herzrhythmusstörungen zur schlussendlichen Interpretation des 12-Kanal-EKGs, werden die EKG-Kenntnisse der Teilnehmenden aufgefrischt und vertieft. Vorträge durch Fachdozenten, Arbeit in Kleingruppen und Fallbeispiele am Patientensimulator gestalten den Kurs abwechslungsreich.

Lehrinhalte der Fortbildung sind:

  • Physikalische Grundlagen des EKGs
  • Beurteilung des Lagetyps
  • Strukturierte EKG Analyse
  • Erkennen von bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen sowie deren Versorgungskonzepte
  • Das akute Koronarsyndrom im EKG
  • Schenkelblockierungen

Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Jonathan Friedrich und Kollegen

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 335,00 €

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Medizinprodukte-Beauftragte & Medizinprodukte-Sicherheitsbeauftragte

Schulungsziel
Qualifizierung zum MPG-Beauftragten und MP-Sicherheitsbeauftragten

Schulungsinhalte
Der Medizin-Produkte-Gesetz-Beauftragte (MPG-Beauftragte) ist im Rettungsdienst und anderen Bereichen des Gesundheitswesens der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche, in denen medizinisches Personal mit Medizinprodukten in Kontakt kommt. Er ist der Experte für die Dokumentation und Aufbewahrung, zeigt Wege der Fehlervermeidung bei der Anwendung auf und führt die entsprechenden Einweisungen und Schulungen anschaulich und nachvollziehbar durch.

Dabei nimmt der MPG-Beauftragte innerhalb einer Rettungsdienstorganisation oder einer anderen Einrichtung des Gesundheitswesens eine Schlüsselposition ein. Ihm obliegen wichtige Aufgaben in der Erfüllung des Medizinproduktegesetzes. Er hat für den Arbeitgeber auf die Einhaltung des MPG zu achten und gleichzeitig das Interesse der Patienten gegenüber dem Arbeitgeber und den Herstellern von Medizinprodukten zu vertreten

Wie man sich in diesem Spannungsfeld zurechtfindet und dieses interessante Aufgabenfeld professionell ausfüllen kann, soll in diesem Lehrgang vermittelt werden.

Lehrinhalte der Veranstaltung sind dabei u. a.:

  • Definition wichtiger Begriffe
  • Verantwortungsbereiche gemäß MPG
  • Erarbeitung einer Stellenbeschreibung und Klärung der Aufgaben des MPG-Beauftragten
  • Risiken bei der Anwendung von Medizinprodukten – Umgang mit defekten Medizinprodukten
  • Sicherheitsplan und Betreiberverordnung
  • Anlagen der MPBetreibV
  • Einbindung des MPG in ein QM-System
  • Methodische Aspekte des Aufgabenbereiches des MPG- Beauftragten
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Anforderungen an die Dokumentation

Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Hubert Kappacher

Umfang: 2 Tage


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SiK Schwerstverletztenmanagement in der Klinik

Schulungsziele
Ist eine optimierte Schwerstverletztenversorgung im Schockraum der Notaufnahmen im klinischen Setting. Neben der Vermittlung von medizinischem Wissen und Aufbau von Skills, liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Zusammenarbeit im Team, dies beinhaltet insbesondere auch die non-technical-skills, wie die Kommunikation, Sozialkompetenz und Entscheidungsfindung.

Schulungsinhalte
Schwerstverletztenmanagement in der Klinik (SiK) ist ein noch junges neues auf die deutschen Verhältnisse abgestimmtes Trauma-Management-Konzept für Pflegefachkräfte. Dieser Kurs schult die systematische, professionelle und teamorientierte Arbeit in der Schwerstverletztenversorgung. Der Abschluss wird durch einen schriftlichen und praktischen Test erreicht und mit einem Zertifikat bescheinigt. Lehrgangsinhalte sind u.a.:

  • Kinematik, Mechanismus des Traumas
  • Kommunikation
  • Konzept und Algorithmus
  • Ablauf und Management der Versorgung im Schockraum
  • A – Airway Ι B – Breathing Ι C – Circulation Ι D – Disability Ι E – Environment
  • Übung an Fallbeispielen
  • Team Resource Management
  • “Human Factors”
  • Spezielle Traumata
  • Besprechung Eingangstest
  • Trauma und Reanimation
  • Übung an Fallbeispielen
  • Prüfungen (schriftlich, praktisch) DGINA anerkannt

Schulungsvoraussetzungen
Pflegefachpersonen in den Notaufnahmen, Überwachungsbereichen, IMC, Intensivstationen


Zielgruppe: Pflegefachkräfte

Dozenten: Instruktorenteam

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 700,00 €

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Portversorgung und -pflege

Schulungsziel
Förderung der Kompetenz im Umgang mit Portkathetersystemen. Wahrung der Patientensicherheit bei Punktionen, bei Applikationen von Arzneimitteln und parenteraler Ernährung.

Schulungsinhalte

  • Materialkunde: Portarten, Portsysteme, Portnadeln und Infusionsets
  • Intrathekale und intraperitoneale Portsysteme
  • Anlegen eines Ports, Implantation des Portsystems, Komplikationen
  • Portpunktion
  • Grundlagen zentralvenöse Zugänge
  • Indikationen und Kontraindikationen für eine Portanlage
  • Rechtliche Grundlagen der Delegation ärztlicher Tätigkeiten an nichtärztliche Mitarbeitende
  • Handhabung und Pflege des venösen Portkathetersystems
  • Informationen für Patienten und Angehörige
  • Dokumentation
  • Praktische Übungen am Modell

Schulungsvoraussetzung
Dreijährige Ausbildung Pflege mit Zusatzqualifikation Palliative Care


Zielgruppe: Pflegefachkräfte

Dozenten: Dr. Mark Abdelmalak Ι Dr. Ulf Prudlo Ι Claudia Raimer

Umfang: 4 Stunden

Teilnahmegebühr: 125,00 €


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Deeskalation und Selbstschutz Erwachsene

Schulungsziel
Das Auftreten von Konfliktpotential durch Aufmerksamkeit und Wahrnehmung erkennen, entsprechend und passend kategorisieren und mit geeigneten deeskalierenden Strategien begegnen.

Schulungsinhalte
Deeskalation beginnt da, wo Konfliktmanagement endet. Jemand droht mit Gewalt, kommt auf sie zu, ballt die Faust oder zückt ein Messer. In den meisten Situationen werden wir überrascht sein, Angst haben und verzweifelt nach Lösungsstrategien suchen.

Themenschwerpunkte:
– Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
– Täter-Opfer-Psychologie
– Definition der eingenen Rolle im System
– Körperzeichen
– Strategie und Simulation


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Markus Hitz

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 175,00 €

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Anwendung nicht-invasiver Beatmung (NIV) in der Akut- und Notfallmedizin

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen die Anwendung einer nicht-invasiven Beatmung im Kontext von Akut-, Notfall- und Intensivversorgung zu etablieren und anzupassen.

Schulungsinhalte
Die Teilnehmenden lernen in ihrem Anwendungskontext eine NIV zu etablieren, die Parameter unter Berücksichtigung des vorliegenden Krankheitsbildes anzupassen, spezielle Beatmungsmanöver durchzuführen, Rahmenbedingungen zu optimieren und geeignete Analgosedierungsstrategien zur Sicherung des NIV Erfolgs umzusetzen.

Im Rahmen eines digitalen Kurstages lernen die Teilnehmenden die Einflüsse anatomischer, physiologischer und pathophysiologischer Faktoren auf die NIV einzuschätzen und zu bewerten. Sie vertiefen ihr medizinisches Wissen und erlangen darüber hinaus Kenntnis über relevante pharmakologische Strategien – diese können sie an die aktuelle Behandlungssituation anpassen.

Die Schulungsinhalte beachten neben der Patientencompliance vor allem auch die persönlichen Grenzen und Erfahrungen der Anwender. Fallbasiert lernen sie die Blutgasanalyse und Kapnographie als Kontroll- und Steuerungswerkzeuge der NIV einzusetzen. Zusätzlich verschaffen sie sich einen Überblick über den Einsatz bildgebender Verfahren (bspw. der Sonographie zur Verlaufs- und Ergebniskontrolle).

Behandlungssituationen in denen eine NIV-Beatmung zum Einsatz kommt sind häufig komplex. Eine effektive Teamführung, gezielte Kommunikation und klares Aufgabenmanagement sind elementare Bestandteile der Patientensicherheit. Im Rahmen der Veranstaltung werden Aspekte dieser nicht-technischen Fertigkeiten gezielt adressiert.


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Prof. Dr. Harald Dormann Ι Sebastian Habicht Ι und weitere Kollegen

Umfang: 2 Tage (1 Präsenztag und 1 digitaler Kurstag)

Teilnahmegebühr: 420,00 €

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Kindernotfallkurs nach DIVI

Schulungsziel
Nur selten treffen Notärzte und Notfallsanitäter auf schwererkrankte oder verletzte Kinder. Das differente Erkrankungsspektrum im Vergleich zu Erwachsenen, die gewichtsadaptierte Medikamentengabe und auch die Betreuung der Eltern stellen zusätzliche Herausforderungen an die Einsatzkräfte.

Schulungsinhalte

  • Allgemeines – Kindliche Anatomie und Physiologie
  • Kardiopulmonale Reanimation gemäß aktueller ERC-Leitlinien
  • Schock
  • Respiratorische Notfälle
  • Traumatologische Notfälle (inkl. Schädel-Hirn-Trauma)
  • Neurologische Notfälle inkl. Status epilepticus
  • Kardiologische Notfälle
  • Intoxikationen
  • SIDS und Kindesmisshandlung
  • Umgang mit Eltern
  • Atemwegsmanagement inkl. Intubation und alternativer Atemweg an Modellen
  • Traumamanagement und Lagerungsmaßnahmen im RTW
  • Zugangswege (intraossär, intravenös, umbilikal) an Modellen
  • Reanimation Kind und Säugling an Modellen
  • Präklinische Analgosedierung und Narkose

Schwerpunkte:

  • Praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Simulation alltagstypischer pädiatrischer Notfälle

Zielgruppe: Ärzte Ι Notfallsanitäter Ι Pflegefachkräfte mit fundierter notfallmedizinische Ausbildung im Advanced Emergency Care Bereich und Verantwortlichkeit als Teamleader bei der Notfallversorgung von Kindern

Dozenten : Dr. Bernd Landsleiter Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Michael Seybold Ι Dr. Sophie Blatt Ι Sebastian Habicht Ι Michael Lothes

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 520,00 €

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Notfalltraining Neonatologie nach DIVI

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen im Rahmen dieser Veranstaltung die erweiterte Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen. Sie erhalten Kenntnis über spezifische Krankheitsbilder und deren Versorgungskonzepte. Die besonderen Bedürfnisse bei der Versorgung neonatologischer Patienten werden anhand einer Patientensimulation dargestellt. Spezifische Fertigkeiten, Algorithmen und Behandlungsstrategien werden durch die Teilnehmenden in Fallsimulationen trainiert.

Grundkenntnisse in der neonatologischen Notfall- und Intensivmedizin, zum Beispiel durch Teilnahme an einem NLS-Kurs des ERC oder langjährige Berufserfahrungen, werden bei der Kursanmeldung vorausgesetzt. 

Schulungsinhalte
Modulares Kurssystem der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Notfallversorgung von Risikoneugeborenen.

Modul 1 – Neugeborenen Reanimation
Es werden Kenntnisse über den aktuellen ERC-Reanimationsalgorithmus, respiratorisches Versagen, Herz-Kreislauf-Störungen, Wärmemanagement, Lagerung und Transport, Asphyxie und Frühgeborene vermittelt, sowie praktisch Maskenbeatmung/Recruitment, Intubation, Herzdruckmassage, Anlage Nabelvenenkatheter, Lagerung Risikoneugeborener (einschließlich Folienumhüllung Frühgeborener) und die Anwendung einer Kühlmatte geübt.

Modul 2 – Neonatologische Notfälle
Es werden Kenntnisse über angeborene Fehlbildungen, Mekoniumaspiration, Atmungsstörungen/Pneumothorax, Herzfehler, Infektionen und Sepsis und das Zentralnervensystem vermittelt, sowie praktisch die Anwendung eines Yankauer-Katheters, individuell angepasstes Vorgehen bei Fehlbildungen, alternative Atemwege und das Anlegen von Thoraxdrainagen geübt.

Modul 3 – Behandlungsstrategien in der Neonatologie
Es werden Kenntnisse über Beatmungstherapie, Monitoring und Diagnostik, Pharmakotherapie, Flüssigkeitsmanagement und ethische Fragen vermittelt, sowie praktisch die Einstellung von Beatmungsparametern und die Anlage von EKG / Pulsoxymetrie geübt.

Modul 4 – Klinische Szenarien bei der Erstversorgung Risikoneugeborener
Die Simulationen von drei typischen neonatologischen Notfallszenarien werden im Team geübt. Auf vermittelte Kenntnisse und praktische Fertigkeiten der vorangegangenen Workshops Neugeborenenreanimation, Neonatologische Notfälle und Behandlungsstrategien in der Neonatologie wird Bezug genommen.


Zielgruppe: Ärzte mit Fachrichtung Pädiatrie / Neonatologie Ι medizinisches Personal, das in die Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen eingebunden ist Ι (Fach)- Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Stefan Schäfer Ι Dr. Irena Neustädter Ι Dr. Mario Lange Ι Dr. Sophie Blatt Ι Louise-Caroline Büttner Ι Michael Lothes

Umfang: 1 Tag (je Modul 2 Std.)

Teilnahmegebühr: 385,00 €

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Intensivtransportkurs nach DIVI

Schulungsziel
Patienten, die durch ein Intensivtransportmittel verlegt bzw. transportiert werden müssen, stellen hohe medizinische und logistische Anforderungen an die durchführenden Teams. Dieser Kurs vermittelt die Grundkenntnisse zur sicheren Begleitung intensivpflichtiger Patienten und umfasst sowohl medizinische als auch Aspekte der Teamorganisation und des Crew-Ressource-Managements.

Schulungsinhalte

  • Einsatz von Kreislaufunterstützungssystemen,
  • Lufttransport / Luftrettung,
  • Repatriierung bodengebunden und luftgestützt,
  • CRM – Crew Ressource Management
  • Dokumentation und Arzt-Arzt- Gespräch
  • Medizinische Strategien für den IHT – insbesondere zur Vermeidung eines Transporttraumas
  • Recht und Qualitätsmanagement
  • Monitoring – Beatmung und
  • Drainagenmanagement und Patientenlagerung
  • Grundlagen der Flugphysiologie
  • Spezielle Einsatztaktik für Luftrettungsmittel
  • Transportbesonderheiten spezieller Patientengruppen (Neurologie, Kardiologie, Traumatologie, Infektionstransporte, Kinder und Säuglinge)

Schwerpunkte:

  • Interprofessionelle praktische Übungen in Szenarien in Kleinstgruppen
  • Patientensimulation
  • Fertigkeitstraining
  • Workshops und Fallbesprechungen

Zielgruppe: Notärzte / Klinikärzte Ι Notfallsanitäter Ι (Intensiv)-Pflegefachkräfte

Dozenten : Dr. Bernd Landsleitner Ι Dr. Daniel Bläser Ι Benjamin Röhrich Ι Dr. Philipp Gotthardt ΙNicolai Sandig Ι Sebastian Habicht

Umfang: 3 Tage

Teilnahmegebühr: 665,00 €

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Wir bieten den Intensivtransportkurs auch als 1-tägigen Refresher-Kurs an.

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Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen nach Med. HygV

Schulungsziel
Infektionsprävention durch Einhalten und Umsetzen der Vorgaben eines strukturierten Infektions- und Hygienemanagements in Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens

Schulungsinhalte
In allen Einrichtungen des Gesundheitswesens hat die Einhaltung aktueller Hygienevorgaben einen hohen Stellenwert. Hygienetechnische Vorgaben dienen vor allem der Gesunderhaltung von Mitarbeitenden und Patienten. Die Hygienebeauftragte im Gesundheitswesen stellt hierbei ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hygienefachkraft und dem Stations- oder Bereichspersonal dar. In manchen Bereichen z. B. auf peripheren Rettungswachen, sind Hygienefachkräfte nicht direkt verfügbar, deshalb ist die Hygienebeauftragte Ansprechpartner für die Mitarbeitenden. Des Weiteren ist sie an Schulungen des Personals, an der Umsetzung von Vorgaben auf Arbeitsebene, aber auch für die Kontrolle der Einhaltung beteiligt. Zudem erarbeitet sie zusammen mit der Hygienekommission Verbesserungsvorschläge und versucht diese auf Arbeitsebene umzusetzen.

Der 40 Unterrichtseinheiten umfassende Kurs „Hygienebeauftragter im Gesundheitswesen“ adressiert alle Mitarbeitenden von medizinischen Einrichtungen und Institutionen, die laut Med.Hyg.V. einen Hygienebeauftragten vorhalten müssen. Mit diesem Kurs sprechen wir gleichsam innerklinisches, präklinisches und ambulant tätiges Personal an. Um auf alle Zielgruppen vertieft eingehen zu können, findet ein Tag in berufsspezifischen Kleingruppen statt. Die weiteren Kurseinheiten werden mit allen Berufsgruppen gemeinsam durchgeführt. Die Besonderheit liegt hier an der Zusammenarbeit der berufsgruppenübergreifenen Schnittstellen. Unsere erfahrenen multiprofessionellen Dozenten setzen hierbei modernste Unterrichtsmethoden ein, um die Inhalte handlungsorientiert und praxisnah zu vermitteln.

Themenschwerpunkte

  • Gesetzliche und normative Regelungen zur Krankenhaushygiene
  • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefachpersonals
  • Nosokomiale Infektionen
  • Surveillance von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Händehygiene
  • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten
  • Krankenhaushygienische Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen
  • Verfahrensanweisungen zur Prävention von nosokomialen Infektionen
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Funktions- und Risikobereichen (z. B. OP, Endoskopie, Dialyse)
  • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik
  • Aufbereitung von Medizinprodukten, Desinfektion, Sterilisation
  • Schutzkleidung und -ausrüstung
  • Anforderungen an Krankenhauswäsche
  • Lebensmittel- und Küchenhygiene
  • Hygiene im Krankentransport/Überleitungsbögen
  • Hygieneanforderungen an die Wasserversorgung, Trinkbrunnen, Bäder u.a.
  • Anforderungen an bauliche und technische Ausstattungen
  • Anforderungen an die Entsorgung (Abfälle, Abwasser)

Ergänzende Inhalte für den Rettungsdienst

  • Rahmenhygieneplan Rettungsdienst Bayern
  • Durchführen von Infektionstransporten
  • Hygieneanforderungen auf den Rettungswachen
  • PSA im Rettungsdienst und Krankentransport

Module
Modul 1: Einführung in den Lehrgang und rechtliche Rahmenbedingungen zur Infektionshygiene (E-Learning)
Modul 2: Allgemeine hygienetechnische Grundlagen (Hygienetechnik und Hygienemanagement)
Modul 3: Besonderheiten in innerklinischen und ambulanten Funktionsbereichen
Modul 4: Besonderheiten der jeweiligen Berufsgruppen

Vorraussetzung: Dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung


Zielgruppe: Ärzte Ι dreijähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Berufserfahrung: Pflegefachkräfte, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter

Dozenten: Benjamin Röhrich und weitere Dozenten

Umfang: 5 Tage – davon 1 Tag Selbststudium im E-Learning, 4 Tage Präsenz und Abschlusstest mit Zertifikat


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ERC EPALS - European Pediatric Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen pädiatrische Notfallpatienten unter Anwendung der aktuellen Leitlinien des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) beurteilen und versorgen zu können.

Schulungsinhalte
Die Reanimationssituationen bei Kindern sind für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass jedes Teammitglied nach einem einheitlichen Konzept arbeitet und in den aktuellen Leitlinien ausgebildet ist. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten vermittelt. Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensive als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind:

•    Erkennen des kritisch kranken Kindes
•    Besonderheiten der kindlichen Physiologie
•    Pharmakologie
•    Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
•    Atemwegsmanagement und alternative Zugangswege
•    Versorgung von Neugeborenen
•    Erweiterte Maßnahmen bei der Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern
•    Postreanimationsbehandlung


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der EPALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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ERC NLS - Newborn Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen in praxisorientierten Kleingruppen die elementaren Grundsätze und Fertigkeiten in der klinischen und präklinischen Versorgung von Neugeborenen.

Schulungsinhalte
Der Kurs richtet sich an alle Berufsgruppen, die in Ihrer Tätigkeit mit der Versorgung von Neugeborenen konfrontiert werden können. In Vorträgen, Workshops und ausführlichen Trainingseinheiten werden dabei theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vermittelt.

Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmenden garantieren sowohl intensiv als auch effektive Trainingsmöglichkeiten. Lehrinhalte sind dabei

•    Untersuchung des Neugeborenen
•    Versorgungsalgorithmus nach ERC
•    Spezielle Zugangstechniken
•    Atemwegsmanagement
•    Physiologische Besonderheiten des Neugeborenen
•    Management von Neugeborenenversorgung
•    Hausgeburt
•    Kommunikation im Team


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Hebammen

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 295,00 €

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Der NLS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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ERC ALS - Advanced Life Support Provider Kurs

Schulungsziel
Die Teilnehmenden können die Leitlinien zur kardiopulbmonalen Wiederbelebung des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) als Teamleiter in einem multiprofessionellen Notfallteam anwenden.

Schulungsinhalte
Die Fortbildung beinhaltet Kurzvorträge, Workshops, Diskussionen und praktische Übungseinheiten in Form von szenarienbasierten Trainings. Die schnellen Wechsel zwischen Theorieeinheiten und Praxistrainings in Kleingruppen, sowie das Verhältnis zwischen Instruktoren und Teilnehmenden von 1:3 sorgen für einen äußerst intensiven und effizienten Kurs auf fachlich hohem Niveau. Lehrinhalte sind:

•    ALS-Algorithmen nach den internationalen ERC-Guidelines 2021
•    Beurteilung von Notfallpatienten
•    Erweiterte Maßnahmen der Wiederbelebung
•    Atemwegsmanagement und Vorgehen beim schwierigen Atemweg
•    Rhythmuserkennung und Infarktdiagnostik
•    Bradykardien und Schrittmachertherapie
•    Tachykardien und Kardioversion
•    Interpretation der arteriellen Blutgase
•    Basismaßnahmen der Wiederbelebung (BLS)
•    Pharmakotherapie
•    Besondere Reanimationssituationen
•    Postreanimationsbehandlung
•    Ethik


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter

Dozenten: Zertifizierte Instruktoren des Europäischen Rates für Wiederbelebung

Umfang: 2 Tage

Teilnahmegebühr: 695,00 €

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Der ALS-Kurs wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. als GRC-Kurszentrum durchgeführt.

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KURSE FÜR MFA

MFA & Notfallsanitäter im klinischen Workflow

Die Fortbildungsreihe MFA & Notfallsanitäter im klinischen Workflow kann individuell je nach Einsatzbereiche der Teilnehmenden zusammengestellt werden und richtet sich gezielt an Medizinische Fachangestellte (MFA) und Notfallsanitäter (NotSan). Das Basismodul bildet die Grundlage der Veranstaltungsreihe – das aufbauende zweite Modul kann je nach Bedarf ausgewählt werden. Es handelt sich somit insgesamt um eine 2-Tages-Veranstaltung.


Schulungsinhalte Basismodul
Im Basismodul erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der strukturierten Patientenbeurteilung und lernen dabei den kritischen Patienten zu beurteilen. Das Basismodul dient dabei als Grundlagenmodul, welches die Basisfertigkeiten und das Grundwissen im Fokus hat, das in allen Arbeitsbereichen der Klinik relevant ist. Lehrinhalte sind:

  • Notfall- und Katastrophenmanagement
  • Delegation – Aufgaben: Assistenztätigkeiten (Möglichkeiten und Grenzen)
  • Refresher Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie:
    – Herz und Lunge
    – Magen- u. Darmtrakt
    – Urogenitaltrakt Mann und Frau
    – Geschlechtsorgane Frau
  • Anlage und Entfernung PVK, ZVK und arterielle Kanülen

Schulungsinhalte Modul 1: ZNA & Überwachungseinheiten
Das Modul 1 bietet eine Vorbereitung auf die Tätigkeit einer zentralen Notaufnahme oder einer Überwachungsstation. Die Teilnehmenden erlernen hierbei anhand realistischer Alltagssituationen die Möglichkeiten eines innerklinischen Atemwegsmanagements und Monitorings. Lebensrettende Maßnahmen, wie das Durchführen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die Gabe von Sauerstoff, werden in diesem Modul praktisch angewendet. Lehrinhalte sind:

  • Triagierung
  • Notfallmanagement in der ZNA
  • Reanimationstraining (Megacode)
  • Notfallwagen, Notfallrucksäcke & Notfallmedikamente
  • Notfall-Beatmung (Maske, Ambu-Beutel, Intubation, Absaugung)
  • Erschwerte Atemwegssicherung
  • Grundlagen der Beatmung: Beatmungsmuster, Beatmungsgeräte und NIV
  • Grundlagen Airway Monitoring
  • Basisinformation Diagnostik
  • Blutungen (Grundlagen Transfusionen, Verbände)
  • Basisinformationen zu besonderen Situationen (Kinder in der Notaufnahme, Infektionsmanagement/Hygiene, Demenz & Delir, Schlaganfälle & Herzinfarkte, Herzschrittmacher)
  • Monitoring

Schulungsinhalte Modul 2: Pädiatrische Aufnahme
Das Modul 2 legt den Schwerpunkt auf die Arbeit im innerklinischen Bereich einer pädiatrischen Notaufnahme. Die Teilnehmenden erlangen in dieser Fortbildung umfangreiche Grundkenntnisse über die anatomischen und physiologischen Aspekte des pädiatrischen Notfallpatienten und über das Erkennen und den Umgang wichtiger Kindererkrankungen. Lebensrettende Maßnahmen, wie das Durchführen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung am Kind oder die Gabe von Sauerstoff, werden in diesem Modul praktisch angewendet. Lehrinhalte sind:

  • Triagierung
  • Notfallmanagement in der ZNA
  • Reanimationstraining (Megacode)
  • Notfallwagen, Notfallrucksäcke & Notfallmedikamente
  • Notfall-Beatmung
  • Basisinformation pädiatrische Diagnostik
  • Blutungen (Grundlagen Transfusionen und Verbände)
  • Impfungen
  • Basisinformation kindliche Entwicklung und Krankheiten: Hör-, Sprach- und Sprechentwicklungsstörungen I Vorsorge-U und Screeningtests I Dermatologie I Allergien und Asthma I Mehrfachbehinderungen
  • Pädiatrische Endokrinologie
  • Pädiatrische Gastroenterologie (Ernährung und Ernährungsstörung)
  • Monitoring

Schulungsinhalte Modul 3: Haupt- u. Augen OP, Anästhesie, Aufwachraum Vor- und Nachbereitung von Untersuchungen und OPs
Im Modul 3 werden die Teilnehmenden auf die speziellen Tätigkeiten im Anästhesie- und OP-Bereich sowie im anschließenden Aufwachraum vorbereitet. Der praktische Schwerpunkt liegt hierbei auf den Umlagerungsprozessen und den Arbeitsprozessen in der Anästhesie. Die Teilnehmenden werden dabei mit Fachwissen zu den Maßnahmen der Anästhesieassistenz und der Durchführung delegierter Schmerztherapien vertraut gemacht. Lehrinhalte sind:

  • Patienten fachkundig begleiten und betreuen
  • Instrumentiertätigkeit in operativen Fachgebieten geplant und strukturiert ausführen
  • Springertätigkeit geplant und strukturiert ausführen
  • Schmerztherapie adäquat umsetzen
  • Anästhesieassistenz geplant und strukturiert ausführen
  • Patiententransporte geplant und strukturiert vorbereiten, begleiten und durchführen

Schulungsinhalte Modul 4: Endoskopie, gynäkologischeoder urologische Ambulanz
Im Modul 4 werden die Teilnehmenden auf das spezielle Arbeitsumfeld in der Endoskopie, einer gynäkologischen oder urologischen Ambulanz vorbereitet. Die Teilnehmenden werden dabei in die spezifischen Krankheitslehren und wichtigsten Abläufe eingeführt. Folgende Lehrinhalte werden dabei themenbezogen auf die urologische Ambulanz, gynäkologische Ambulanz und Endoskopie vermittelt:

  • Vorbereiten von Untersuchungsräumen
  • Vorbereiten von Instrumenten und Zusatzmaterial
  • Funktionskontrolle der Geräte
  • Materialüberprüfung
  • Vorbereitung des Patienten
  • Instrumentieren, Assistieren und Anreichen
  • Arztassistenz: Assistenz bei der Sedierung, Verabreichung von Prämedikation, Überwachung der Vitalparameter und Assistenz bei der Medikamentengabe
  • Aufbereitung von Instrumenten und Nachbereiten von Untersuchungsräumen
  • Aufbereitung der Instrumente
  • Nachsorge und Überwachung des Patienten

Zielgruppe: MFA Ι Notfallsanitäter

Umfang: 2 Tage (Basismodul + Wahlmodul)

Teilnahmegebühr: 470,00 €


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Kommunikation und Service für MFA in Administration

Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen sicheres Auftreten und gewinnbringende Kommunikation im Umgang mit Patienten und Angehörigen. Die Fähigkeiten werden in Theorie und Praxis (Gesprächsszenarien/Videotraining) geschult.

Schulungsinhalte

  • Grundsätzliches:
    – Wertschätzung, Echtheit, Empathie (Beratungshaltung nach Carl Rogers)
    – Rhetorik (Mimik, Körpersprache)
    – Die Worte, die ich wähle…
  • Patienten und Angehörigen stehen im Mittelpunkt
  • Kommunikation am Telefon (sicheres Auftreten, verbindliche Aussagen, Gesprächsinhalte)
  • Kommunikation per E-Mail
  • Klinisches Netzwerk (Verbindliche Empfehlungen für weitere Kontaktaufnahmen)
  • Schwierige Gesprächssituationen meistern (der fordernde Patient, aufgeregte Angehörige)
  • Deeskalierende Kommunikation und Verhalten

Zielgruppe: MFA

Dozenten: Natascha Köstler

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 175,00 €

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Deeskalation und Selbstschutz Erwachsene

Schulungsziel
Das Auftreten von Konfliktpotential durch Aufmerksamkeit und Wahrnehmung erkennen, entsprechend und passend kategorisieren und mit geeigneten deeskalierenden Strategien begegnen.

Schulungsinhalte
Deeskalation beginnt da, wo Konfliktmanagement endet. Jemand droht mit Gewalt, kommt auf sie zu, ballt die Faust oder zückt ein Messer. In den meisten Situationen werden wir überrascht sein, Angst haben und verzweifelt nach Lösungsstrategien suchen.

Themenschwerpunkte:
– Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
– Täter-Opfer-Psychologie
– Definition der eingenen Rolle im System
– Körperzeichen
– Strategie und Simulation


Zielgruppe: Ärzte Ι Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Markus Hitz

Umfang: 1 Tag

Teilnahmegebühr: 175,00 €

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Medizinprodukte-Beauftragte & Medizinprodukte-Sicherheitsbeauftragte

Schulungsziel
Qualifizierung zum MPG-Beauftragten und MP-Sicherheitsbeauftragten

Schulungsinhalte
Der Medizin-Produkte-Gesetz-Beauftragte (MPG-Beauftragte) ist im Rettungsdienst und anderen Bereichen des Gesundheitswesens der kompetente Ansprechpartner für alle Bereiche, in denen medizinisches Personal mit Medizinprodukten in Kontakt kommt. Er ist der Experte für die Dokumentation und Aufbewahrung, zeigt Wege der Fehlervermeidung bei der Anwendung auf und führt die entsprechenden Einweisungen und Schulungen anschaulich und nachvollziehbar durch.

Dabei nimmt der MPG-Beauftragte innerhalb einer Rettungsdienstorganisation oder einer anderen Einrichtung des Gesundheitswesens eine Schlüsselposition ein. Ihm obliegen wichtige Aufgaben in der Erfüllung des Medizinproduktegesetzes. Er hat für den Arbeitgeber auf die Einhaltung des MPG zu achten und gleichzeitig das Interesse der Patienten gegenüber dem Arbeitgeber und den Herstellern von Medizinprodukten zu vertreten

Wie man sich in diesem Spannungsfeld zurechtfindet und dieses interessante Aufgabenfeld professionell ausfüllen kann, soll in diesem Lehrgang vermittelt werden.

Lehrinhalte der Veranstaltung sind dabei u. a.:

  • Definition wichtiger Begriffe
  • Verantwortungsbereiche gemäß MPG
  • Erarbeitung einer Stellenbeschreibung und Klärung der Aufgaben des MPG-Beauftragten
  • Risiken bei der Anwendung von Medizinprodukten – Umgang mit defekten Medizinprodukten
  • Sicherheitsplan und Betreiberverordnung
  • Anlagen der MPBetreibV
  • Einbindung des MPG in ein QM-System
  • Methodische Aspekte des Aufgabenbereiches des MPG- Beauftragten
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Anforderungen an die Dokumentation

Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter Ι Rettungsfachkräfte Ι MFA

Dozenten: Hubert Kappacher

Umfang: 2 Tage


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KURSE FÜR LEHRENDE

Methodischer Werkzeugkasten für Lehrende in der beruflichen Bildung

Schulungsziel
Die Teilnehmenden kennen unterschiedliche Methoden in handlungsorientierten Lernumgebungen, können diese an ihren Bildungsbedarf anpassen und anwenden.

Schulungsinhalte
Bei der Planung eines Unterrichts steht die Handlungsorientierung im Vordergrund. Diese Fortbildung unterstützt, baut ein Grundgerüst auf und hilft Lehrenden dabei Lernziele gezielt und mit den richtigen Methoden umzusetzen. Neben theoretischen Einheiten wird diese Fortbildung vor allem Methoden und Unterrichtskonzepte in der Anwendung erproben.

Lehrinhalte sind:

  • Umgang mit Lernzielen und Kompetenzformulierungen in Lehrplänen
  • Lerntheoretische Grundlagen
  • Das Konzept eines handlungsorientierten Unterrichts
  • Didaktische Reduktion: Vom Lernziel zur Unterrichtsmethode
  • Förderung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz
  • Methoden im Unterricht

Zielgruppe: Lehrkräfte Ι Dozenten

Dozenten: Jonathan Friedrich und Kollegen

Umfang: 5 Tage (3 Präsenztage und 2 Tage E-Learning)

Teilnahmegebühr: 495,00 €

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Szenarienbasiertes Lernen - Fortbildung für Lehrende in der (notfall-)medizinischen Bildung

Schulungsziel
Ziel dieser Fortbildung ist die effektive Gestaltung praktischer Lerneinheiten. Neben der Betrachtung einiger Grundlagen der Erwachsenenbildung erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsamen eine Struktur für Szenarientrainings und weitere praktische Methoden.

Schulungsinhalte
Ein wesentlicher Baustein zur Erhöhung der Patientensicherheit in der Akut- und Notfallmedizin ist die konsequente Fort- und Weiterbildung aller beteiligten Akteure. Um auch in kritischen und unübersichtlichen Situationen sicher agieren zu können, ist das gemeinsame Training der Teammitglieder essentiell.

Szenarienbasiertes Lernen ist eine der effektivsten Methoden, um die Aspekte Kommunikation, Aufgabenmanagement, Fehlervermeidung aber auch fachliche Aspekte zu adressieren und gewisse Kompetenzen auszubilden. Als elementarer Bestandteil wirkt sich hierbei der gezielte Einsatz von Feedback auf den Lernerfolg aus. Das Design der eingesetzten Szenarien, sowie ein individuelles Feedback, beeinflussen stark die Qualität der Lerneinheit. Die Teilnehmenden lernen im Laufe der Veranstaltung verschiedene Feedbackstrategien kennen und können diese in der Rolle des Lehrenden ausprobieren. Lehrinhalte der Fortbildung sind:

  • Besonderheiten der Erwachsenenbildung
  • Strukturierung von Lerneinheiten
  • Gestaltung einer realistischen Lernumgebung
  • Adressatenorientiertes Szenariodesign
  • Durchführen von Workshops und Skilltrainings
  • Anleiten von praktischen Fallszenarien
  • Moderne Feedbackstrategien in der Erwachsenenbildung

Zielgruppe: Lehrkräfte Ι Dozenten Ι Pädagogen Ι Praxisanleiter

Dozenten: Benjamin Röhrich und Kollegen

Umfang: 3 Tage

Teilnahmegebühr: 465,00 €

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Zur Anmeldung

Seminarplanung kompetenzorientiert im Griff: Lernsituationen kompetenzorientiert mit Lernaufgaben entwickeln und gestalten

Schulungsziel
Die Teilnehmenden lernen die Planung von patientenprozessorientierten Lernsituationen mit dem Planungstool für patientenprozessorientierte Lernaufgaben (PPOLA).

Schulungsinhalte
Die Befähigung von Teilnehmenden in der Aus- und Weiterbildung zum eigenständigen und verantwortlichen Handeln ist eine grundsätzlich pädagogische und notfallmedizinische Fragestellung und Herausforderung. Die berufspädagogische Antwortet darauf lautet, dass Kompetenzentwicklungsaufgaben möglichst ähnlich zu Arbeitsaufgaben zu gestalten sind. Als Erfolgsmoment werden dafür patientenprozessorientierte Lernaufgaben (PPOLA-Lernmodell) gesehen, die dem Paradigma eines selbstgesteuerten, situierten und produktisierenden Lernens folgen.

Im Seminar wird daher das berufsfelddidaktische Konzept der Lernaufgaben in seiner Verknüpfung zu einer prozessorientierten Berufsausbildung beleuchtet und systematisch auf die Patientenerfordernisse angewandt. Um Schülerinnen und Schüler und Teilnehmenden in der anvisierten Selbststeuerung nicht zu überfordern, bedarf es eines abgestimmten Maßes der Fremdsteuerung durch die Lehrkräfte und die Dozenten. Die Planung von prozessorientierten Lernaufgaben nach dem PPOLA-Lernmodell stellt daher eine didaktisch anspruchsvolle Aufgabe dar.

Im Seminar wird dafür ein Planungstool mit vier Schritten an verschiedenen praxisorientierten Beispielen wie zum Beispiel des priorisierenden Arbeitens nach dem ABCDE Schema für internistische Notfalleinsätze vorgestellt, das als Planungswerkzeug für einen kompetenzorientierten Unterricht eine Hilfestellung sein soll. Im Verlauf des Tages ist es das Ziel, dass Sie anhand eines eigenen Unterrichtsthemas in der Anwendung des Planungstools vertraut sind und am Ende der beiden Tage einen ersten Entwurf für Ihren persönlichen lernaufgabenorientierten Unterricht mit konkreten Lernprodukten als Erwartungshorizont zur Verfügung haben.

  • Paradigmen kompetenzorientierten Lehren und Lernens in der beruflichen Bildung
  • Patientenprozessorientierung als didaktisches Prinzip
  • Big-Five der Lehr-Lernprozesssteuerung
  • Vorstellung des Planungstools nach dem PPOLA-Lernmodell
  • Gemeinsames erschließen, erarbeiten und austauschen eines eigenen Unterrichtsthemas als Lernsituation oder Unterrichtsreihe mit dem Planungstool mit konkreten lerner-/schülerorientierten Lernaufgaben und Lernprodukten als Lernergebniserwartung

Zielgruppe: In der Aus-, Fort- und Weiterbildung tätiges Fach- und Lehrpersonal Ι Praxisanleiter

Dozenten: Heiko König Ι Thomas Prescher

Umfang: 2 Tage


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