FACHBEREICH PFLEGE
Fachbereichsleiter
Bildungsangebote aus dem Fachbereich Pflege
Schulungsziele
Geriatrische Patienten stellen Pflegekräfte und Ärzte häufig vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Altersbedingte Multimorbidität führt zu komplexen Behandlungsstrategien, die eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern.
Die Teilnehmenden vertiefen im Rahmen der Fortbildung ihre Kompetenzen in der Ersteinschätzung und Behandlung geriatrischer Patienten. Zudem werden die häufigsten Probleme dieser Patientengruppe dargestellt und mögliche Lösungsstrategien erarbeitet.
Schulungsinhalte
Vermittlung von Möglichkeiten zur Versorgung geriatrischer Patienten, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten. Zudem werden das Medikamentenmanagement sowie die Förderung von Mobilität und psychosozialer Unterstützung behandelt. Die Schulung adressiert Probleme und Lösungsstrategien bei der Gesundheitskompetenz und den effektiven Einsatz von Technologien. Ziel ist es, die Lebensqualität geriatrischer Patienten durch optimierte Versorgungsabläufe zu steigern.
Themenschwerpunkte:
– Körperliche Veränderungen im Alter – Veränderungen von Symptomen, Schmerztoleranz
– Multimorbidität – Komplexität der Behandlung
– Medikamentenmanagement – Polypharmazie, Wechselwirkungen
– Kognitive Beeinträchtigungen – Demenz und Delir
– Mobilitätseinschränkungen – Schwierigkeiten nicht nur im Alltag
– Soziale Isolation – Auswirkung auf psychische Gesundheit
– Nährstoffmangel – Beeinträchtigung von Körper und Geist
– Gesundheitskompetenz – Informationen verstehen und Entschlüsse treffen
– Technologie – schnelllebige Zeit, Technologie in der Medizin
Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι medizinische Fachangestellte in Kliniken und Einrichtungen der Altenpflege
Dozenten: Carl Göttler
Umfang: 1 Tag
Schulungsziele
Etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten in einem Krankenhaus, die älter als 65 Jahre sind, entwickeln in Deutschland ein Delirium. Besonders gefährdet für dieses Krankheitsbild sind Demenzkranke. Prinzipiell kann aber jeder Mensch unter bestimmten Umständen ein Delir entwickeln, unabhängig vom Alter und von eventuellen Vorerkrankungen. Die hohe Sterblichkeit von Delir-Patienten verdeutlicht die hohe Behandlungsdringlichkeit und die Notwendigkeit einer zeitnahen differenzialdiagnostischen Betrachtung.
Die Teilnehmenden vertiefen im Rahmen der Fortbildung ihre Kompetenzen in der Ersteinschätzung und Behandlungspriorisierung von Patienten mit einem akuten Delir. Dies versetzt sie in die Lage, schnell die notwendigen Schritte einzuleiten.
Die Fortbildung dient Pflegekräften in der Notaufnahme, Intensivstation, AWR und Allgemeinstation um eine schnelle und richtige Behandlung des Delirs einzuleiten.
Schulungsinhalte
Vermittlung zentraler Grundlagen zur Bewertung des akuten Delirs und zur Einleitung strukturierter Präventionen und Interventionen im Umfeld der Patienten. Unmittelbare Ersteinschätzung und Evaluation des akuten Delirs.
Themenschwerpunkte:
– Pathophysiologie und Einteilung des Delirs
– Risikofaktoren und & -bewertung für das Entstehen eines Delirs
– Ursachen, Differenzialdiagnosen und weiterführende Diagnostik
– Erstmaßnahmen
– Säulen der Delirtherapie
– Delirprophylaktische Maßnahmen
Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι Notfallsanitäter
Dozenten: Tim Schürkamp
Umfang: 1 Tag
Schulungsziele
Overcrowding in der Notaufnahme ist ein zunehmend besorgniserregendes Problem im Gesundheitswesen, das sowohl die Qualität der Patientenversorgung als auch die Effizienz der medizinischen Einrichtungen beeinträchtigt. Dieses Phänomen entsteht durch eine Vielzahl von Faktoren, darunter eine steigende Anzahl von Notfallbesuchen, mangelnde Kapazitäten in den Einrichtungen, ungleiche Verteilung von Ressourcen und eine unzureichende primäre Gesundheitsversorgung.
Die Teilnehmenden vertiefen im Rahmen der Fortbildung ihre Kompetenzen in der Gestaltung eines professionellen und effektiven Patientenflussmanagements. Dies versetzt sie in die Lage, potenziellem Overcrowding zu vermeiden und/oder schnelle Abhilfe bei bestehenden Überlastungssituationen zu generieren.
Schulungsinhalte
Vermittlung wichtiger Inhalte, die darauf abzielen, die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Prozesse optimieren und Wartezeiten reduzieren können, um eine reibungslose Patientenversorgung zu gewährleisten. Zudem wird das Kapazitätsmanagement und der effektive Einsatz von Ressourcen behandelt, ergänzt durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Nutzung moderner Technologien zur Unterstützung des Patientenflusses.
Themenschwerpunkte:
– Crowding und Overcrowding – Ursache, Ablauf und Folgen
– Definition Patientenflussmanagement
– Prozessoptimierung – Analyse und Verbesserung der Abläufe
– Kapazitätsmanagement – Optimaler Einsatz der vorhandenen Ressourcen
– Interdisziplinäre Zusammenarbeit
– Technik-Einsatz – IT-Systeme
– Datenanalyse – Evaluation und Verbesserung
– Notfallmanagement – Verhalten in Krisen-/Notfallsituationen
– Schulung und Weiterbildung des Personals
Zielgruppe: Pflegefachkräfte Ι medizinische Fachangestellte in Kliniken und Einrichtungen der Altenpflege
Dozenten: Carl Göttler
Umfang: 1 Tag


