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März 20

Rund 400 Expertinnen und Experten und 30 Fachaussteller beim 2. Bildungskongress Rettungsdienst in Fürth

Zum 2. Bildungskongress Rettungsdienst am 16. + 17. März in der Stadthalle Fürth hatten das INOB, der Stumpf+Kossendey Verlag und der Bundesverband für Bildung im Rettungswesen gemeinsam eingeladen. Neben Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops fand erstmals auch eine Poster-Session statt.

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 freuten sich die Veranstalter über rund 20 Prozent mehr Besucher und beinahe doppelt sie viele Fachaussteller wie im vergangenen Jahr. Bildungsakteure aus Rettungsdienstpraxis, Berufsfachschulen, Hochschulen und Verbänden aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um sich zu zentralen Zukunftsthemen der rettungsdienstlichen Bildung auszutauschen. Die Initiatoren des Kongresses haben sich die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung und Qualitätssicherung im Rettungswesen auf die Fahnen geschrieben und versammeln dazu Lehrkräfte, Praxisanleiter, Hochschullehrer und Schulleitungen sowie alle, die an der Gestaltung einer zukunftsfähigen rettungsdienstlichen Bildung interessiert sind.

Fürth etabliert sich dabei immer mehr als eine Hochburg in Sachen notfallmedizinischer Bildung. Neben dem INOB ist dabei die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V., mit ihrer Kompetenzmanufaktur bildung37° zu nennen. So vertrat Josephine Trenkle, eine Schülerin der bildung37° Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Stein, zum Thema „Wie bewerten Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung“ die Perspektive der Lernenden in einem Vortrag und einer anschließenden Podiumsdiskussion. Am Technologietransferzentrum für Digitalisierung in der notfallmedizinischen Bildung der Hochschule Ansbach in Stein beginnt gerade das zweite Semester des neuen Studiengangs „Angewandte Außerklinische Akut- und Notfallversorgung“.

Der Termin für den 3. Bildungskongress Rettungsdienst steht bereits. Klaus Meyer, Geschäftsführer des INOB, verrät: „Wir freuen uns sehr, dass am 12. + 13. April 2027 Fürth dann erneut zur Hauptstadt in Sachen rettungsdienstlicher Bildung wird. Die Erfolgsstory der ersten beiden Veranstaltungen wollen wir weiterschreiben“.

Dann wird es auch erneut eine Poster-Session geben. In diesem Jahr stellten erstmals junge Wissenschaftler, Studenten und Absolventen ihre Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte und innovative Ideen vor. Ganz besonders überzeugen konnten dabei Felix Ritter (Johanniter Akademie Niedersachsen/Bremen), David Hippler (ResQuality Dortmund) und Prof. Dr. Sandra Tschupke (Ostfalia Hochschule), die sich Gedanken zum „Szenario-Debriefing in der Ausbildung von Gesundheitsberufen“ gemacht haben.